Nutella Muffins

Dass ich ein absoluter Nutella-Junkey bin und ohne mein braunes Gold am Morgen kaum eine Woche überleben könnte, wird für die meisten von euch nichts Neues sein. Umso verwunderlicher ist es also, dass ich bisher noch nie Nutella Muffins gebacken habe. Höchste Zeit kann ich da nur sagen! Denn diese leckeren Vanille Muffins mit Nutellaswirl sind wirklich obermegawahnsinnslecker 😉

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Da ihr die meisten Zutaten bestimmt sogar zuhause habt, könnt ihr euch sicherlich gleich die Schürze umbinden und euch ans Backen machen.

Für 12 Muffins braucht ihr:

  • 60g weiche Butter
  • 50g Öl
  • 100g Zucker
  • 3 Eier
  • 1/2 TL Vanillepaste (oder 1 Päckchen Vanillezucker)
  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 12 TL Nutella

Butter, Öl, Zucker, Eier und Vanille mit dem Mixer gut verrühren. Dann Mehl, Backpulver und Salz unterrühren.

Den Teig in eine mit Papierförmchen ausgelegte Muffinform füllen. Je einen Teelöffel Nutella auf den Teig geben und Teig und Nutella mit einem Holzstäbchen verswirlen.

Je mehr Nutella ihr nehmt, desto höher ist übrigens die Chance, dass ein flüssiger Nutellakern im Muffin beibt 😉

Die Muffins im auf 175 Grad Ober- Unterhitze vorgeheizten Ofen etwa 15min backen.

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Also ran an den Ofen ihr Lieben und viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Leni 🙂

Bratapfelmarmelade

So sehr wie dieses Jahr habe ich mich lange nicht auf Weihnachten gefreut. Die letzten Monate habe ich in England verbracht und, so sehr sich die Engländer auch bemüht haben, so eine Weihnachtsstimmung, wie ich sie in meinem schönen Schwabenland gewohnt bin, kam dort einfach nicht auf. Mit Lichterketten geschmückte Fachwerkhäuser, der Duft von frisch gebackenen Plätzchen und schöne stimmungsvolle Weihnachtsmärkte sind einfach schwer zu übertreffen und in England leider sehr selten. Also freue ich mich umso mehr, pünktlich zu Weihnachten wieder da zu sein 🙂

Noch bevor wir unsere Wohnung wieder richtig eingerichtet hatten, habe ich mich – voller Weihnachtsstimmung – also in die Küche gestellt und lecker duftende Bratapfelmarmelade mit Marzipan zu zaubern. Nicht nur zu Weihnachten eine tolle Geschenkidee und passt hervorragend zu Brot, Waffeln, Eis und – was könnte es bei mir anderes sein – zu Macarons.

Das Rezept habe ich bei Casa di Falcone gefunden und leicht abgewandelt.

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Für 4 Gläser à 250ml braucht ihr:

  • 800g Äpfel
  • 100g Marzipan Rohmasse
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1 Messerspitze Nelken
  • 2TL Zimt
  • 1 Messerspitze Anis
  • 2EL Amaretto
  • 400g Gelierzucker (1:1)

Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in einer Ofenform 30min bei 180grad backen. Abkühlen lassen und mit allen Zutaten bis auf den Zucker pürieren.

In einen großen Topf füllen und mit dem Gelierzucker mischen. Aufkochen und 5 min sprudelnd kochen lassen. Dann in heiß ausgespülte Marmeladengläser füllen.

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Ich habe mit der Marmelade leckere Bratapfel-Macarons gezaubert und zu Weihnachten verschenkt. Sehr lecker 😉

Damit möchte ich euch allen frohe Weihnachten und schöne Tage mit euren Lieben wünschen 🙂

Eure Leni

Ombré Macarons

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Sommer, Sonne, Sonnenschein – was kann schöner sein? Da fällt einem kaum etwas ein, außer vielleicht ein Tortenstammtisch mit dem Motto Beach Party. Genau diesen haben wir gestern in Jasmins Laden Bake a Wish in Esslingen abgehalten. Es gab lauter fruchtige Sommerdrinks und Cocktails, luftig-leichte Cheesecakes mit verschiedenen Fruchttoppings, einen Melonenkuchen und und und 🙂

Von mir gab es passend zum Motto Kokos-Macarons mit maritimer Deko. Die Idee, Macarons mit Puderfarbe einen Ombrélook zu verpassen habe ich von dem Blog ohsprinkles. Die Seite ist richtig schön, schaut sie euch auf jeden Fall mal an 😉

Zutaten für ~30 Macarons:

Die Schalen

  • 100g geschälte gemahlene Mandeln
  • 100g Puderzucker
  • 2 x 40g Eiweiß
  • 100g Zucker
  • 37ml Wasser
  • blaue Lebensmittelfarbe (Pulver oder Paste)

Mandeln und Puderzucker mischen und in einem Blender oder einer Kaffeemühle noch einmal mahlen. Durch ein Sieb geben und große Stücke, die nicht durch das Sieb gehen noch einmal mahlen. 40g Eiweiß dazugeben und gut verrühren. Die Masse soll ungefähr die Konsistenz von Marzipanrohmasse haben.

Zucker und Wasser in einen kleinen Topf geben und mit einem Zuckerthermometer auf 115° erhitzen. Sobald der Zuckersirup 110° erreicht hat kann die zweite Portion Eiweiß aufgeschlagen werden. Den Zuckersirup in einem dünnen Strahl zum Eiweiß gießen und die Masse solange weitermixen, bis sie kühl ist und glänzt. Das dauert ca. 8 Minuten. Nun kann die Lebensmittelfarbe untergerührt werden.

Einen Teil der Eiweißmasse zur Mandelmasse geben und unterheben. Den Rest dazugeben und mit einem Teigschaber in kreisenden Bewegungen beide Teige miteinander vermischen. Der Teig muss nun so lange gerührt werden, bis er glänzt und der Teig wie flüssiger Honig vom Teigschaber fließt. Das ist leider der Punkt, an dem am meisten schief gehen kann. Wird der Teig nicht lange genug gerührt, bleibt zu viel Luft im Teig und die Macarons platzen beim Backen auf oder bekommen Risse. Also lieber ein Paar Extrarunden rühren.

2 Bleche mit Silpat (mit Backpapier geht es auch, die Macarons werden jedoch nicht ganz so perfekt rund) auslegen und ca. 3cm große Kreise spritzen. 30 Minuten trocknen lassen und im auf 140° Ober-Unterhitze vorgeheizten Ofen nacheinander für 14min backen.

Die Deko

  • dunkelblaue Puderfarbe
  • großer weicher Pinsel
  • Silikonform für Meerestiere (gibt es bei Amazon)
  • 50g orangener Fondant

Da nur die Oberschalen der Macarons hübsch sein sollen, müssen wir nur die Hälfte der Schalen dekorieren. Für den Ombrélook mit einem weichen Pinsel etwas Puderfarbe aufnehmen und auf den äußeren Rand der Macarons auftupfen. Nach innen verblenden – schwupps schon ist es fertig 🙂

Ein paar der Macarons habe ich außerdem noch mit Seepferdchen, Muscheln, Krebsen und Fischen dekoriert. Dafür habe ich etwas Fondant in eine entsprechende Silikonform gedrückt, antrocknen lassen, den überstehenden Fondant mit einem scharfen Messer entfernt und vorsichtig aus der Form gelöst. Gans easy 😉

Die Füllung

  • 100g weiße Schokolade
  • 50g Sahne
  • 1 EL Kokosnusssirup

Die Schokolade fein hacken. Sahne einmal aufkochen lassen und über die Schokolade gießen. Rühren bis es keine Klümpchen mehr gibt und im Kühlschrank 30min abkühlen lassen. Die Creme mit dem Mixer aufschlagen, bis sie hell und cremig ist und zuletzt den Sirup unterrühren. Die Macarons damit füllen.

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Auf diese Weise lassen sich natürlich Ombré-Macarons in jeder erdenklichen Farbe herstellen. In lila habe ich sie auch schon gemacht 😉

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken und einen wunderschönen Sommer!

Eure Leni ❤

Marmor-Kekse

Marmor liegt ja grade voll im Trend. Klar, dass es nicht lange dauert, bis sich solch ein Trend auch in der Backwelt bemerkbar macht. Aber nein, ich rede hier nicht vom guten alten Marmorkuchen, sondern von bunt marmoriertem Zuckerguss, der auf Kuchen, Keksen und Macarons gefunden werden kann.

Für den Anfang habe ich das mal mit leckeren Orangenkeksen ausprobiert. Super lecker und super schön, wie ich finde. Und gar nicht so aufwendig, wie es vielleicht scheint. Um ca. 40 Kekse zu dekorieren habe ich etwa 30min gebraucht. Kleiner Aufwand aber großer Effekt 😉

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Orangenkekse mit Marmorguss

Für die Kekse habe ich mein Standard-Keksrezept und die Schale einer frisch aus Mallorca importierten Orange vermischt und raus gekommen sind wunderbar aromatische Kekse, die mir gleich wieder ein Stückchen Urlaubsstimmung bringen.

Zutaten für ca. 1 Blech Kekse:

  • 125g Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Ei
  • 250g Mehl
  • abgeriebene Schale einer Bio-Orange

Die Zutaten zu einem Teig verkneten und im Kühlschrank etwa 1 Stunde ruhen lassen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5cm dick ausrollen und Kekse ausstechen. Im auf 175° Ober- Unterhitze vorgeheizten Ofen ungefähr 10min backen.

Während die Kekse abkühlen kann das Icing zubereitet werden:

  • 1 Eiweiß
  • 250g Puderzucker
  • 20ml Wasser
  • verschiedene Lebensmittelfarben
  • Pinsel

Das Eiweiß steif schlagen und dabei nach und nach den Puderzucker dazugeben. Zuletzt das Wasser unterrühren. Das Icing in eine flache Schüssel füllen.

Für den Marmoreffekt braucht ihr verschiedene Lebensmittelfarben. Ich habe Türkis, Blau, Grün und Gelb genommen. Nehmt mit einem Pinsel etwas Farbe auf und zieht Streifen in das Icing. Macht das mit verschiedenen Farben und taucht dann einen Keks in das Icing. Lasst den Überschuss abtropfen und wiederholt diesen Prozess mit allen Keksen.

Das Ganze könnt ihr euch hier auch in einem Video ansehen.

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Ein paar Kekse habe ich noch mit Pearl Dust bestaubt. Silberpuder wäre bestimmt auch sehr schön.

Viel Spaß beim Nachbacken ❤

Eure Leni

 

Watercolour Macarons

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Noch einmal schlafen, dann kommt mein Backbuch in die Läden 🙂 🙂 🙂

Um die letzten Stunden Wartezeit totzuschlagen und natürlich um den morgigen Tag mit dem entsprechenden Gebäck feiern zu können, habe ich heute mal wieder ganz besondere Macarons gemacht.

Ob ihr die Macarons hierfür nach der französischen oder der italienischen Methode macht, ist ganz euch überlassen. Nehmt einfach die Variante, die euch besser liegt. Wichtig ist nur, dass vor dem Backen kein Farbstoff in den Teig kommt. Die Macarons sollen also so weiß wie möglich sein.

Materialien:

  • weiße Farbe zum Bemalen von Lebensmitteln (z.B. von Wilton)
  • lila Gelfarbe (z.B. Purple von Rainbowdust)
  •  dunkelrote Gelfarbe (z.B. Claret von Rainbowdust)
  • Pinsel
  • ein Glas mit Wasser
  • Küchenpapier

20160117_140140Zunächst aus der weißen Farbe und den Gelfarben verschiedene Farbtöne mischen. Ich habe mit einem hellen Rosa, einem mittleren Pink und einem dunklen Lila angefangen. Je nachdem, wie intensiv ihr die Farben möchtet, könnt ihr immer wieder etwas weiß oder etwas von den Gelfarben dazugeben. Drei Farben reichen völlig aus, um den marmorierten Farbverlauf zu erzielen.

 

 
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Mit welchem Farbton ihr anfangt ist ganz egal. Einfach einen Teil des Macarons damit bemalen, den Pinsel auswaschen und auf dem Küchenpapier trockentupfen. Im Gegensatz zu unserer Farbe kann Wasser die Oberfläche der Macarons schnell aufweichen.

 

 

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Dann kommt die zweite Farbe ins Spiel: Zunächst einfach die Farbe auf den Macaron tupfen und dann die Übergänge mit dem Pinsel verwischen.

 

 

 

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Genauso verfahren wir auch mit der dritten Farbe. Natürlich kann man nun mit den übrigen Farben noch ein paar Akzente setzen, aber meistens war ich nach der ersten Runde schon voll und ganz zufrieden mit dem Watercolour-Effekt.

 

 

Um dem Ganzen noch eine Krone aufzusetzen, habe ich noch kleine Eiffeltürmchen aus Fondant gezaubert ❤ Dafür habe ich grauen Fondant und diese Silikonform benutzt. Einfach etwas Fondant in die Vertiefungen der Form drücken, Form kurz ins Eisfach legen, überstehenden Fondant mit einem scharfen Messer entfernen und Eiffeltürme aus der Form lösen – fertig 🙂

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Ich hoffe, euch gefällt diese Technik und wenn ihr Lust auf noch mehr Ideen habt, um Macarons noch schöner zu machen – dann kann ich euch nur mein Buch empfehlen 😉 Das ist übrigens soweit das einzige, das sich auf dekorative Macarons spezialisiert.

Liebe Grüße,

Eure Leni

Backmischung im Glas: Schoko-Nuss-Kuchen

Kaum zu glauben, dass übermorgen schon Heiligabend ist. Für alle, die von dieser Tatsache genauso überrascht sind und auch noch nicht alle Geschenke zusammen haben, habe ich mal wieder eine last minute Geschenkidee in Form einer Backmischung im Glas.

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Dieses Jahr gibt es einen Schoko-Nuss-Kuchen. Das Rezept ist ganz einfach und wunderbar variabel, sodass man mit ein bisschen Glück sogar schon alle Zutaten zuhause hat.

Was ihr braucht:

  • ein Glas oder eine Flasche mit 500ml Inhalt
  • 125g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Kakao
  • 50g gehackte Nüsse
  • 30 g Kokosraspeln oder 40 g gemahlene Nüsse
  • ca. 100 g Zucker (ob ihr weißen oder braunen Zucker, oder wie ich beide Sorten nehmt, ist euch überlassen)

Mehl, Backpulver und Salz mischen und in das Glas/die Flasche füllen. Nun mit den übrigen Zutaten auffüllen. Die einzelnen Schichten etwas festdrücken, damit sich die Zutaten nicht versehentlich beim Transport o.ä. miteinander vermischen. Nehmt am Ende einfach so viel Zucker, bis das Glas voll ist. Bei mir waren das ungefähr 110g.

Damit der/die Beschenkte den Kuchen richtig zubereiten kann, bastelt ihr am besten noch ein kleines Etikett mit der Backanleitung:

Glasinhalt mit 125g geschmolzener Butter und 2 Eiern verrühren. Teig in eine gefettete Springform füllen und im auf 160° Umluft vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen.

Viel Spaß beim Verschenken und schöne Weihnachtsfeiertage ❤

Eure Leni

Spekulatius-Macarons

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Pünktlich zum zweiten Advent habe ich heute Macarons mit Spekulatiuscreme für euch. Auf die Idee hat mich Jasmin von Bake a Wish gebracht. Sie hat nämlich vor kurzem ein Rezept für eine Schokotorte mit Spekulatiusfüllung veröffentlicht.

Die Spekulatiuscreme, die ich verwendet habe ist leider nicht selbst gemacht, aber so unverschämt lecker, dass ich sie löffelweise einfach so essen könnte. Da herrscht wirklich Suchtgefahr 😉 Und so sind die Macarons auch noch schneller hergestellt.

Die hübsche Deko war auch ruckzuck fertig – vorausgesetzt man hat den passenden Ausstecher da. Falls nicht, könnt ihr ihn in Esslingen bei Jasmin kaufen 😉

Zutaten:

  • 75g geschälte gemahlene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 30g + 30g Eiweiß
  • 15g Zucker
  • 75g Zucker
  • 25ml Wasser
  • 100g Spekulatiuscreme (z.B. von Rewe Feine Welt oder Lotus)
  • 50g Marzipan
  • grüne Lebensmittelpaste (z.B. Holly Green von sugarflair)
  • Stechpalmenausstecher
  • rote Zuckerperlen
  • Zuckerkleber

Mandeln und Puderzucker mischen und in einem Blender oder einer Kaffeemühle noch einmal mahlen. Durch ein Sieb geben und große Stücke, die nicht durch das Sieb gehen noch einmal mahlen.

30g Eiweiß mit dem Mixer aufschlagen, 15g Zucker dazugeben und solange mixen, bis ein fester Eischnee entsteht.

Wasser und Zucker in einem kleinen Topf so lange erhitzen, bis der Sirup 110° erreicht. Für diesen Schritt benötigt ihr ein Küchenthermometer. Den heißen Sirup sofort in einem dünnen Strahl und unter ständigem Rühren zum Eischnee gießen. Diese “italienische Meringue” ca. 10 Minuten auf höchster Stufe mixen, bis die Masse kalt und glänzend ist.

In der Zwischenzeit die übrigen 30g Eiweiß mit der Mandel-Puderzucker-Mischung verrühren. Nach Belieben Lebensmittelfarbe dazugeben und noch einmal gut verrühren.

Einen Teil der Eiweißmasse zur Mandelmasse geben und unterheben. Den Rest dazugeben und mit einem Teigschaber in kreisenden Bewegungen beide Teige miteinander vermischen. Der Teig muss nun so lange gerührt werden, bis er glänzt und der Teig wie flüssiger Honig vom Teigschaber fließt. Das ist leider der Punkt, an dem am meisten schief gehen kann. Wird der Teig nicht lange genug gerührt, bleibt zu viel Luft im Teig und die Macarons platzen beim Backen auf oder bekommen Risse. Wird er zu lange gerührt, gehen sie nicht auf.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech ca. 3cm große Kreise spritzen. 30 min bei Zimmertemperatur ruhen lassen und anschließend im auf 140° Ober- Unterhitze vorgeheizten Ofen für 13-16 min backen.

Die Macarons nun mit der fertigen Spekulatiuscreme füllen und den Rest der Creme heimlich naschen 😉 Die Spekulatiuscreme lässt sich am besten verarbeiten, wenn sie auf Raumtemperatur ist.

Für die Deko Marzipan mit ein wenig Lebensmittelfarbe grün färben. Sollte das Marzipan dabei zu klebrig werden, einfach etwas Puderzucker unterkneten. Zwischen zwei Lagen Folie (dann klebt es nicht so) dünn ausrollen und ca. 60 kleine Blätter ausstechen. Auf jedem Macaron 3 Blätter mit etwas Zuckerkleber anbringen und rote Zuckerperlen in die Mitte setzen – fertig 🙂

Ich hoffe ihr backt dieses wahnsinnig leckere Rezept nach und habt genauso viel Freude mit den hübschen Dingern wie ich 🙂

Eure Leni ❤

Chai-Macarons

 

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Passend zum weißen Winterwonderland vor meinem Fenster habe ich heute Chai-Macarons mit Schneeflockendeko für euch. So sehen die Macarons gleich noch viel hübscher aus 🙂

Dieses Mal habe ich eine andere Methode Macarons zu backen ausprobiert. Naja, ausprobiert habe ich sie schon öfters, aber bisher ist jeder Versuch in einer Katastrophe geendet. Dieses Mal hat es aber endlich geklappt. Woran es lag, dass es nie geklappt hat, kann ich nicht sagen. Macarons sind ja bekanntlich kleine Diven 😉

Die Methode, die ich sonst immer verwende nennt sich in Fachkreisen auch „französische Meringue“. Heute habe ich aber die „italienische Meringue“ ausprobiert.

Die Hauptunterschied ist für mich, dass die italienische Meringue einige Arbeitsschritte mehr bracht. Man muss beispielsweise einen Zuckersirup kochen, der zwischen 110° und 113° hat, was voraussetzt, dass man ein Zuckerthermometer zuhause hat, man benötigt eine Küchenmaschine, da man das Eiweiß mindestens 10 Minuten auf höchster Stufe schlagen muss und das mit einem Handrührer schon sehr mühsam ist und die Macarons mit der italienischen Meringue bekommen nicht den Glanz, den sie mit der französischen Meringue bekommen, sondern sind eher matt. Ich habe für diese Variante ungefähr doppelt so lange gebraucht, wie für die französische Variante.

Der große Vorteil, für den es sich lohnt, den ganzen Aufwand zu betreiben ist jedoch der, dass sie zu 100% so werden wie bei Ladurée und den anderen großen Namen (vorausgesetzt sie gelingen^^). Und geschmacklich sind diese Macarons wirklich eine Offenbarung 😮

Ob es sich lohnt, diesen ganzen Mehraufwand zu betreiben, wenn man mit der französischen Version ja auch super leckere Macarons bekommt, muss jeder für sich entscheiden. Ich werde die nächsten Wochen noch ein wenig mit der italienischen Version experimentieren, bis ich für mich sagen kann, was ich bevorzuge. Nun aber zum Rezept 😉

Zutaten:

  • 75g geschälte gemahlene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 30g + 30g Eiweiß
  • 15g Zucker
  • 75g Zucker
  • 25ml Wasser
  • Lebensmittelfarbe (am besten eignen sich Pasten)

Maneln und Puderzucker mischen und in einem Blender oder einer Kaffeemühle noch einmal mahlen. Durch ein Sieb geben und große Stücke, die nicht durch das Sieb gehen noch einmal mahlen.

30g Eiweiß mit dem Mixer aufschlagen, 15g Zucker dazugeben und solange mixen, bis ein fester Eischnee entsteht.

Wasser und Zucker in einem kleinen Topf so lange erhitzen, bis der Sirup 110° erreicht. Für diesen Schritt benötigt ihr ein Küchenthermometer. Den heißen Sirup sofort in einem dünnen strahl und unter ständigem Rühren zum Eischnee gießen. Diese „italienische Meringue“ ca. 10 Minuten auf höchster Stufe mixen, bis die Masse kalt und glänzend ist.

In der Zwischenzeit die übrigen 30g Eiweiß mit der Mandel-Puderzucker-Mischung verrühren. Nach Belieben Lebensmittelfarbe dazugeben und noch einmal gut verrühren.

Einen Teil der Eiweißmasse zur Mandelmasse geben und unterheben. Den Rest dazugeben und mit einem Teigschaber in kreisenden Bewegungen beide Teige miteinander vermischen. Der Teig muss nun so lange gerührt werden, bis er glänzt und der Teig wie flüssiger Honig vom Teigschaber fließt. Das ist leider der Punkt, an dem am meisten schief gehen kann. Wird der Teig nicht lange genug gerührt, bleibt zu viel Luft im Teig und die Macarons platzen beim Backen auf oder bekommen Risse. Wird er zu lange gerührt, gehen sie nicht auf.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech ca. 3cm große Kreise spritzen. 30 min bei Zimmertemperatur ruhen lassen und anschließend im auf 140° Ober- Unterhitze vorgeheizten Ofen für 13-16 min backen.

Chai-Füllung:

  • 50g Butter
  • 50g Puderzucker
  • 1-2 TL Chai-Latte-Pulver

Alle Zutaten vermischen und mit dem Mixer aufschlagen, bis eine streichfähige Crème entsteht. Die Macarons damit füllen.

Für die Deko habe ich weißen Fondant dünn ausgerollt und mit einem Ausstecher kleine Schneeflocken ausgestochen und auf die fertigen Macarons gelegt.

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So, ich muss jetzt dringend raus in den Schnee und wünsche euch ein schönes Wochenende!

Eure Leni ❤

Tafelkekse

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Ich probiere ja sehr gerne neue Backtrends aus. Kekse mit Royal Icing zu dekorieren ist zwar nicht mehr wirklich neu, aber irgendwie hat mich die Technik bisher nie gereizt. Bis ich auf Instagram Chalkboard Cookies entdeckt habe –  Kekse, die mit dunkelgrauem Zuckerguss dekoriert und mit weißer Farbe bemalt werden, sodass der Einruck entsteht, es handle sich um eine Tafel und Kreide. Die Idee finde ich einfach genial. Höchstwahrscheinlich spielt hier aber auch der Faktor mit ein, dass ich später, wenn ich groß bin, Lehrerin werde 😉

Die passenden Ausstecher habe ich auf ebay gefunden und gleich bestellt. Der Preis ist einfach unschlagbar und der Versand ging auch recht schnell. Jetzt aber zu den Keksen.

Zutaten für ca. 1 Blech Kekse:

  • 125g Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Ei
  • 250g Mehl

Die Zutaten zu einem Teig verkneten und im Kühlschrank etwa 1 Stunde ruhen lassen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5cm dick ausrollen und Kekse ausstechen. Im auf 175° Ober- Unterhitze vorgeheizten Ofen ungefähr 10min backen.

Während die Kekse abkühlen kann das Royal Icing zubereitet werden. Dazu gibt es hier ein Video mit einer super Anleitung. Das Royal Icing müssen wir in zwei verschiedenen Konsistenzen zubereiten: einmal fest für die Umrandung und einmal flüssig um den ganzen Keks damit zu „fluten“.

Zutaten Royal Icing:

  • 1 Eiweiß
  • 250g Puderzucker
  • schwarze Lebensmittelfarbe

Das Eiweiß mit dem Mixer schaumig schlagen. Puderzucker dazugeben und weiterrühren, bis der Puderzucker eingearbeitet ist. Das Icing hat nun in etwa die Konsistenz von Zahnpasta. Nun so viel Farbe einrühren, bis der gewünschte Farbton erreicht ist.

Ein wenig von diesem festen Icing in einen Spritzbeutel mit einer sehr kleinen Lochtülle (ca. 1mm) geben und die Konturen der Kekse damit nachfahren.

Zum restlichen Icing nun etwa 2-3 TL Wasser geben. Das Icing sollte grade so flüssig sein, dass es wie ein Band vom Löffel fließt. Im Video erkennt man das sehr gut. Mit diesem flüssigen Icing wird nun die vorgezeichnete Kontur auf dem Keks ausgefüllt. Dafür eine großzügige Menge Icing auf den Keks geben und zum Beispiel mit einem Zahnstocher verstreichen.

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Der Guss muss jetzt für 8 Stunden trocknen.

Zum Bemalen etwas weiße Lebensmittelfarbe (z.B. diese hier von Wilton) mit Vodka verrühren, damit eine flüssige Farbe entsteht. Ich nehme dafür 2 Teile Farbe und 1 Teil Vodka.

Nun könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen und die Kekse nach Lust und Laune bemalen und beschreiben.

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Für den Geburtstag meiner Mama habe ich zum Beispiel Kekse mit den Anfangsbuchstaben aller Gäste gemacht.

Eurer Fantasie sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt.

Liebe Grüße ❤

Eure Leni

Gâteau aux Marrons (Kastanienkuchen)

Der Herbst ist da und mit ihm nicht nur kalte, verregnete Tage, sondern auch bunt leuchtendes Herbstlaub und Kastanien. Aus Esskastanien lassen sich viele, viele leckere Sachen zaubern. Am Wochenende war ich mit meiner Familie auf einem Kastanienmarkt, auf dem es beispielsweise Kastanienbrot, Kastanienwaffeln und sogar Kastanienbier gab.

Einer meiner Kastanienfavoriten ist Kastaniencrème, Crème de Marrons. Die kenne ich von meinem Semester in Montpellier, da habe ich sie nämlich ganz oft auf Crêpes gegessen. Zum Backen habe ich sie bisher aber noch nie verwendet.

Ebru, eine gute Freundin von mir, war dieses Jahr in Aix-en-Provence, um Recherchen für die Uni zu machen und hat mir von dort dieses leckere Rezept mitgebracht. Mille mercis ma belle ❤ Sie selbst hat es von einer netten Französin, bei der sie zum Essen eingeladen war und die diesen super leckeren und unglaublich saftigen Kuchen für sie zum Nachtisch gebacken hat.
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Zutaten:

  • 3 Eier
  • 125g Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 200g Kastaniencreme (z.B. von Bonne Maman)
  • 5 EL Mehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Butter, Zucker und Vanillezucker cremig schlagen. Ein Ei nach dem anderen dazugeben und anschließend die Kastaniencreme unterrühren. Zum Schluss noch Mehl und Backpulver dazugeben und unterrühren – fertig 🙂

Den Teig in eine gefettete Springform (26cm) geben und im auf 175° Umluft vorgeheizten Backofen für ca. 25 Minuten backen.

Besonders lecker schmeckt der Kuchen, wenn er noch warm ist. Eine Kugel Vanilleeis oder etwas Zimtsahne passen bestimmt auch ganz wunderbar dazu 🙂

Liebe Grüße und bis bald!

Eure Leni ❤