Backmischung im Glas: Schoko-Nuss-Kuchen

Kaum zu glauben, dass übermorgen schon Heiligabend ist. Für alle, die von dieser Tatsache genauso überrascht sind und auch noch nicht alle Geschenke zusammen haben, habe ich mal wieder eine last minute Geschenkidee in Form einer Backmischung im Glas.

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Dieses Jahr gibt es einen Schoko-Nuss-Kuchen. Das Rezept ist ganz einfach und wunderbar variabel, sodass man mit ein bisschen Glück sogar schon alle Zutaten zuhause hat.

Was ihr braucht:

  • ein Glas oder eine Flasche mit 500ml Inhalt
  • 125g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Kakao
  • 50g gehackte Nüsse
  • 30 g Kokosraspeln oder 40 g gemahlene Nüsse
  • ca. 100 g Zucker (ob ihr weißen oder braunen Zucker, oder wie ich beide Sorten nehmt, ist euch überlassen)

Mehl, Backpulver und Salz mischen und in das Glas/die Flasche füllen. Nun mit den übrigen Zutaten auffüllen. Die einzelnen Schichten etwas festdrücken, damit sich die Zutaten nicht versehentlich beim Transport o.ä. miteinander vermischen. Nehmt am Ende einfach so viel Zucker, bis das Glas voll ist. Bei mir waren das ungefähr 110g.

Damit der/die Beschenkte den Kuchen richtig zubereiten kann, bastelt ihr am besten noch ein kleines Etikett mit der Backanleitung:

Glasinhalt mit 125g geschmolzener Butter und 2 Eiern verrühren. Teig in eine gefettete Springform füllen und im auf 160° Umluft vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen.

Viel Spaß beim Verschenken und schöne Weihnachtsfeiertage ❤

Eure Leni

Gâteau aux Marrons (Kastanienkuchen)

Der Herbst ist da und mit ihm nicht nur kalte, verregnete Tage, sondern auch bunt leuchtendes Herbstlaub und Kastanien. Aus Esskastanien lassen sich viele, viele leckere Sachen zaubern. Am Wochenende war ich mit meiner Familie auf einem Kastanienmarkt, auf dem es beispielsweise Kastanienbrot, Kastanienwaffeln und sogar Kastanienbier gab.

Einer meiner Kastanienfavoriten ist Kastaniencrème, Crème de Marrons. Die kenne ich von meinem Semester in Montpellier, da habe ich sie nämlich ganz oft auf Crêpes gegessen. Zum Backen habe ich sie bisher aber noch nie verwendet.

Ebru, eine gute Freundin von mir, war dieses Jahr in Aix-en-Provence, um Recherchen für die Uni zu machen und hat mir von dort dieses leckere Rezept mitgebracht. Mille mercis ma belle ❤ Sie selbst hat es von einer netten Französin, bei der sie zum Essen eingeladen war und die diesen super leckeren und unglaublich saftigen Kuchen für sie zum Nachtisch gebacken hat.
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Zutaten:

  • 3 Eier
  • 125g Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 200g Kastaniencreme (z.B. von Bonne Maman)
  • 5 EL Mehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Butter, Zucker und Vanillezucker cremig schlagen. Ein Ei nach dem anderen dazugeben und anschließend die Kastaniencreme unterrühren. Zum Schluss noch Mehl und Backpulver dazugeben und unterrühren – fertig 🙂

Den Teig in eine gefettete Springform (26cm) geben und im auf 175° Umluft vorgeheizten Backofen für ca. 25 Minuten backen.

Besonders lecker schmeckt der Kuchen, wenn er noch warm ist. Eine Kugel Vanilleeis oder etwas Zimtsahne passen bestimmt auch ganz wunderbar dazu 🙂

Liebe Grüße und bis bald!

Eure Leni ❤

Erdbeer-Torte

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Als ich heute Morgen über den Wochenmarkt gelaufen bin und überall die schönen Erdbeeren gesehen habe, musste ich direkt an diesen leckeren Kuchen denken, den ich letztes Wochenende für meine Mama zu Muttertag gemacht habe.

Der Kuchen besteht aus einem Limettenrührteig, Erdbeeren und einer Crème aus Crème Fraîche und Sahne. Ein richtiger Sommerkuchen  🙂

Mein Freund und ich haben unseren Mamas jeweils einen kleinen Kuchen gemacht. Dafür haben wir das Rezept, so wie es hier steht einfach auf zwei kleine Backformen aufgeteilt. Die Mengenangaben hier sind also entweder für einen großen Kuchen mit 26cm Durchmesser oder zwei kleine mit 18-20cm.

Zutaten

  • 50g Butter
  • 2 Bio-Limetten
  • 3 Eier
  • 330g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100ml Milch
  • 200g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 6 Blatt Gelatine
  • 400g Crème Fraîche
  • 1 EL Honig
  • 200g Sahne
  • 800g Erdbeeren
  • 1 Päckchen roter Tortenguss
  • 225ml Apfelsaft

Den Backofen auf 175° Ober-Unterhitze vorheizen und eine 26er Springform mit Backpapier auslegen.

Die Limetten heiß abspülen und die Schale abreiben. Limetten für später beiseite legen. Eier, 200g Zucker, Vanillezucker und Limettenschale schaumig schlagen. Butter zerlassen und mit der Milch mischen. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und abwechseln mit der Milch-Butter-Mischung unter den Teig rühren. Den Teig in die Form geben und im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen. Abkühlen lassen und aus der Form lösen.

Gelatine in etwas kaltem Wasser einweichen. Crème Fraîche und Zucker verrühren. Limetten auspressen und 40ml vom Saft abmessen. Diesen in einem kleinen Topf mit dem Honig erwärmen. Darin die ausgedrückte Gelatine auflösen. Zunächst einige Löffel der Crème-Fraîche-Mischung unter die Gelatine mischen, dann die Gelatine-Mischung unter die restliche Crème-Fraîche-Mischung rühren. Sahne steif schlagen und unter die Crème heben.

Erdbeeren putzen, vom Grün befreien und halbieren. Einen Tortenring um den Kuchenboden spannen und einige Erdbeerhälften mit der Schnittfläche nach außen von innen an den Tortenring legen. Die restlichen Erdbeeren mit der Schnittfläche nach unten auf dem Boden verteilen. Die Crème darüber geben und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Den Tortenguss nach Packungsanleitung mit den restlichen 30g Zucker, dem restlichen Limettensaft und dem Apfelsaft herstellen und auf der Crème verteilen. Jetzt muss der Kuchen noch einmal für 30 Minuten in den Kühlschrank und fertig ist er 🙂

Den Kuchen werde ich ganz bestimmt bald noch einmal backen. Die Erdbeerzeit dauert ja zum Glück noch ein bisschen.

Liebe Grüße,

Eure Leni ❤

Gâteau au Chocolat

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Dieser saftige und ultraschokoladige Kuchen ist mein absoluter Lieblingskuchen. Der einzige Grund, warum er es bisher noch nicht auf den Blog geschafft hat, ist der, dass er jedes Mal, als ich ihn gebacken habe, schon aufgegessen war, bevor ich Fotos machen konnte.

Als mein Freund und ich letztes Jahr an Pfingsten Urlaub in Saint Tropez gemacht haben, haben wir in der berühmt-berüchtigten Bäckerei La Tarte Tropezienne diesen Kuchen gekauft. Und der erste Bissen war eine Offenbarung – hyperschokoladig, außen knusprig und innen ganz samtig weich ❤ Obwohl ein Stück gefühlte 1 000 000 Kalorien hatte (die Stücke waren auch seeehr groß), war der Kuchen in dem Urlaub unser liebstes Strandproviant. Neben Macarons von Ladurée versteht sich. Hach, Frankreich ist so schön…

Als wir aus dem Urlaub zurück waren, habe ich mich natürlich sofort auf die Suche nach einem guten Rezept gemacht. An ein Leben ohne diesen gâteau au chocolat war schließlich nicht mehr zu denken. Mein Rezept schmeckt auch genau wie das Original. Der einzige Unterschied ist die Größe. Mein Kuchen ist nur etwa halb so hoch, was aber den Vorteil hat, dass man mit einem Stück Kuchen im Bauch nicht gleich auf den Meeresgrund absinkt 😉

Da euch nun sicherlich das Wasser im Mund zusammenläuft habe ich hier das Rezept für euch.

Zutaten

  • 200g Zartbitterschokolade
  • 200g gesalzene Butter (oder normale Butter + 1/4 TL Salz)
  • 100g brauner Zucker
  • 150g Puderzucker
  • 5 Eier
  • 1 EL Speisestärke

Die Schokolade in Stücke brechen und über dem Wasserbad schmelzen. Die Butter darin schmelzen lassen und in einer großen Schüssel mit den zwei Zuckersorten verrühren. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

Ein Ei nach dem anderen unter den Teig rühren und zum Schluss noch die Speisestärke unterrühren.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26cm) füllen und im auf 180° Ober-Unterhitze vorgeheizten Backofen ca 25min backen. Stäbchenprobe nicht vergessen 😉

Besonders hübsch wird der Kuchen, wenn man ihn noch mit Puderzucker bestäubt.

Und habt ihr’s gemerkt? Das Rezept kommt ganz ohne Mehl aus und ist daher sogar glutenfrei. Richtig gesund diese Schokobombe 🙂

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Als ich den Kuchen zum ersten Mal gebacken hatte, ist mein Freund mitten in der Nacht in die Küche, um noch ein Stückchen zu essen, obwohl wir beide nie nachts etwas essen. So lecker ist der Kuchen 🙂

Liebe Grüße,

Eure Leni ❤

Erdbeer-Rhabarber-Tartelettes

Diese Woche habe ich endlich den ersten deutschen Rhabarber für dieses Jahr gesehen. Ist doch klar, dass ich ihn sofort gekauft habe 😉 Ich habe ewig überlegt, was ich aus ihm backe und konnte mich wirklich kaum entscheiden. Am liebsten hätte ich den Rhabarberkuchen mit Marzipanstreuseln von letztem Jahr gebacken. Aber dann wollte ich doch etwas neues ausprobieren. Aber die Kombination von Rhabarber und Marzipan finde ich so gut, dass diese Erdbeer-Rhabarber-Tartelettes auch mit leckeren Marzipanstreuseln gekrönt wurden.

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Zutaten für 6 Tartelettes:

  • 150g Löffelbiskuits
  • 100g Mehl
  • 100g Butter
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 30g Puderzucker
  • 20ml kaltes Wasser
  • 400g Rhabarber
  • 100g Erdbeeren (TK oder frisch)
  • 3 EL Zucker
  • 2 TL Stärkemehl
  • 70g Marzipan
  • 40g Mehl
  • 40g Butter
  • 20g Zucker
  • etwas geriebene Vanilleschote oder Vanillezucker

Die Löffelbiskuits zu ganz feinen Krümeln verarbeiten (entweder im Universalzerkleinerer oder die Löffelbiskuits in eine Tüte geben und mit dem Nudelholz zerkleinern) und mit dem Mehl und der Butter zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Eigelb, Puderzucker und Salz dazugeben und das Wasser Stück für Stück unterkneten. Der Teig sollte am Ende eine feste homogene Kugel bilden. In Folie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit Rhabarber und Erdbeeren putzen und in kleine Stücke schneiden (TK-Erdbeeren einfach ganz mit in den Topf geben). Mit 3EL Zucker in den Topf geben und 5 Minuten köcheln lassen. Stärkemehl mit etwas Wasser verrühren und unter das kochende Kompott rühren. Vom Herd nehmen, sobald es andickt.

Für die Streusel Marzipan, Mehl, Butter, Zucker und Vanille mit den Händen verkneten.

Ofen auf 180° Ober-Unterhitze vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf bemehlter Arbeitsfläche 5mm dick ausrollen und mit den Tartelettförmchen Kreise ausstechen. Förmchen einfetten und die Teigkreise hineinlegen. Mit den Fingern festdrücken und am Rand etwas hochschieben. Im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten vorbacken. Die Tarteletteböden mit 2-3 EL Kompott füllen und mit den Streuseln bestreuen. Nochmal für ca. 20 Minuten backen.

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Die Tartelettes machen richtig Lust auf Frühling und sind damit genau das Richtige bei dem grauen Wetter draußen 🙂

Eure Leni

Wolkekuchen

Kennt ihr diese Dr. Oetker Backmischung für Wolkekuchen? Ich habe mir vor Jahren mal die Schokoversion gekauft und musst dann leider zugeben, dass der Kuchen schon mega lecker ist. Das mit mir und der Wolke-Backmischung war aber eine einmalige Sache. Seither denke ich aber öfter an ihn und war immer heimlich auf der Suche nach einem Rezept um aus dieser heimlichen Liebelei eine wirkliche Liebschaft zu machen. Jetzt habe ich es gefunden, mein Wolke-Rezept. So kann ich mich ganz ohne Reue mit diesem leckeren luftigen Kerl zum Kaffee verabreden und muss mich nicht mehr heimlich mit ihm im Regal mit den Backmischungen treffen.

Den Namen Wolkekuchen trägt dieser Kuchen zurecht. Zum einen ist er so luftig und samtig, dass man ihn glatt mit einer Wolke aus Schokolade verwechseln könnte. Zum anderen ist er dadurch, dass er weder Butter, noch Öl enthält für einen Rührkuchen relativ fettarm. Also genau der richtige Kuchen für alle, die jetzt im neuen Jahr ein bisschen leichter leben wollen 😛 Außerdem ist er auch noch ruckzuck fertig und braucht keine ausgefallenen Zutaten. In nicht mal 20 Minuten war der Kuchen fertig gerührt und im Ofen.

DSCN2428 Zutaten:

  • 4 Eier
  • 160g Zucker
  • 200ml Sahne
  • 300g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 80ml Sprudelwasser
  • 2 gehäufte EL Kakaopulver

Als erstes den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Ofen auf 170° Ober- Unterhitze vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Dafür sollte das Ganze schon ca. 4 Minuten auf höchster Stufe gemixt werden. Dann die Sahne bis auf einen kleinen Schluck unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und unter den Teig rühren. Nun noch das Sprudelwasser vorsichtig unterheben. Nicht zuviel rühren, da sonst die ganze Kohlensäure entweicht. Den Teig in zwei Portionen teilen. Unter eine Hälfte das Kakaopulver und die restliche Sahne geben.

Nun kann der Teig auf verschiedene Arten in die Form gegeben werden:

A) Ihr wollt dass das Ganze schnell geht? Dann gebt die Teige einfach abwechselnd in die Form und marmoriert den hellen und den dunklen Teig für einen leckeren Marmorkuchen.

B) Ihr mögt es lieber exotisch? Dann ist der Zebrakuchen das Richtige für euch. Dafür gebt ihr abwechselnd einen Esslöffel hellen und dunklen Teig in die Mitte der Springform aufeinander. Immer schön den hellen Teig auf den dunklen Teig und umgekehrt. Dadurch bilden sich ganz feine Schichten, die automatisch bis zum Rand der Form fließen. So entsteht das hübsche Muster. Allerdings ist diese Variante schon ein bisschen time-consuming.

Egal ob Marmorkuchen oder Zebrakuchen, die Springform muss jetzt für 25-30 Minuten in den Ofen.

Nach dem Backen den Kuchen einfach mit ein wenig Puderzucker bestäuben und schon könnt ihr diesen luftig-leichten Kuchen vernaschen. Mh… einfach lecker 🙂

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Jetzt ab in die Küche mit euch 😉

Eure Leni

Baileys-Gugelhupf

Nach den Baileys-Macarons von Anfang Oktober habe ich heute ein weiteres leckeres Rezept mit Baileys für euch – einen schokoladigen Baileys-Gugelhupf.

Baileys-Gugelhupf

Bei dem Teig handelt es sich um einen ganz einfachen Rührkuchen, der auch noch total schnell zubereitet ist. Nach nicht mal 15 Minuten war er im Ofen und hat unsere ganze Wohnung mit einem leckeren Duft verzaubert.

Zutaten:

  • 1 Tafel (also 100g) Zartbitterschokolade
  • 180g Butter
  • 100g Zucker
  • 2-3 TL Vanilleextrakt (oder einfach Vanillezucker)
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 50g Kakaopulver
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 200g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 150ml Baileys

Den Ofen auf 180° Ober- Unterhitze vorheizen und eine Gugelhupfform einfetten und mit Mehl ausstäuben.

Die Schokolade grob hacken und im Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen.

Butter, Zucker und Vanille cremig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren.

Kakao, Mandeln, Mehl, Backpulver und Salz mischen und abwechselnd mit dem Baileys unter den Teig rühren. Zuletzt die Schokolade unterrühren.

Den Teig in die vorbereitete Form geben und im vorgeheizten Ofen ca. 40-45 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen 😉

Wer es besonders schokoladig mag, kann dem Kuchen noch einen leckeren Guss verpassen. Dafür 100g Zartbitterschokolade mit 1 TL Palmin schmelzen und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Besonders hübsch wird der Kuchen, wenn man ihn noch mit Vollmilchschokolade besprenkelt. Dafür etwa 40g Vollmilchschoki schmelzen, in einen Gefrierbeutel geben und eine kleine Ecke abschneiden.

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Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken ❤

Eure Leni

Step by step: Marshmallow-Fondant

Ich bin zur Zeit ganz verliebt in schöne Fondanttorten. Als ich vor kurzem in Esslingen bei bake a wish (bester Backladen ever!) zum Tortenstammtisch war und diese tolle Torte gegessen habe, hab ich mir ganz fest vorgenommen, auch endlich mit Fondant zu arbeiten.

bake a wish

Fondant ist aber leider gar nicht so billig. Als Studentin kann ich es mir nicht leisten, eine Torte mit knappen 10€ zu umwickeln.

Aber hey, Fondant kann man selber machen! Und eine Methode zeige ich euch heute.

Zutaten (kosten nicht einmal 3€ und reichen für mehr als eine Torte):

  • 300g Marshmallos
  • 3 EL Wasser
  • 750g Puderzucker

Die Marshmallows mit dem Wasser beträufeln und 3-4 mal für 30 Sekunden bei 600 Watt in der Mikrowelle schmelzen. Nach jeden 30 Sekunden gründlich umrühren, da die warmen Marshmallows erst durch Umrühren flüssig werden.

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Sehen die Marshmallows so aus, sind sie fertig. Nun kann Lebensmittelfarbe in Form von Gel eingearbeitet werden. Die Farbe kann aber auch später unter den fertigen Fondant geknetet werden. Ich habe an dieser Stelle apricot-farbige Paste eingearbeitet, um ein schönes Rosa zu bekommen.

500g Puderzucker unter die flüssigen Marshallows kneten. Am besten geht das mit einer Küchenmaschine. Von Hand wäre es einfach zu klebrig.

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Die übrigen 250g werden dann aber von Hand eingeknetet. Dafür den Puderzucker auf der Arbeitsplatte verstreuen und geduldig kneten und kneten bis der Fondant nicht mehr klebt.

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Sieht der Fondant so aus, ist er fertig und kann in Frischhaltefolie und einem Zipperbeutel im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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Wenn ihr den Fondant benutzen wollt, müsst ihr ihn ca. 1 Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen, sonst ist er zu hart. Dann müsst ihr ihn noch kurz durchkneten, bis er geschmeidig ist und rollt ihn dann auf Puderzucker 3-5mm dick aus.

Aus meinem selbst gemachten Fondant habe ich heute gleich diese Torte gemacht:

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Gar nicht so schlecht für meinen ersten Versuch, oder? Ich bin auf jeden Fall mächtig stolz 🙂 🙂 🙂

Jetzt wo ich weiß, wie ich so günstig an Fondant komme, folgen bald sicherlich noch mehr Fondant-Torten.

Wenn ihr auf Fondant-Torten steht oder einfach mal eine Eindruck schindende Geburtstagstorte backen wollt, dann probiert doch mal mein Rezept aus. Da es gleich beim ersten Versuch so gut geklappt hat, würde ich echt sagen, dass es idiotensicher ist 😉

Zuckersüße Grüße 😉

Eure Leni

Apfelkuchen mit Streusseln

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Jetzt, wo es langsam Herbst wird, ist es Zeit für leckeren, verführerisch duftenden Apfelkuchen. Das heutige Rezept habe ich von meiner Oma geklaut, die es von meiner Tante bekommen hat. Also ein richtiges Familienrezept 😉 Unseren Kuchen haben wir noch mit einer Prise Schuld verfeinert, da wir die Äpfel bei einem schönen Spaziergang ganz frech vom Baum stibitzt haben. So schmeckt er natürlich noch besser 😛

Dadurch, dass Boden und Streusseldecke aus dem gleichen Teig bestehen, ist der Kuchen ruckzuck fertig und somit ein 1A Rezept für spontanen Apfelkuchenhunger.

Hier das Rezept:

  • 300g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 150g Zucker
  • 150g kalte Butter
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 Ei
  • 750g Äpfel
  • Saft einer Zitrone
  • 1TL Zimt (optional)

Zuerst die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden. Mit Zitronensaft und (wer mag) Zimt vermischen und erst einmal beiseite stellen.

Aus allen Zutaten einen krümeligen Teig herstellen. Etwas mehr als die Hälfte des Teiges auf den Boden einer gefetteten Springform geben, gleichmäßig verteilen und festdrücken. Die Äpfel auf dem Boden verteilen und mit dem restlichen Teig bestreuen.

Im auf 150° Umluft vorgeheizten Ofen 35-40 Minuten backen. Eventuell mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.

Wer mag kann den fertigen Kuchen noch mit Puderzucker bestäuben.

Viel Spaß beim Äpfelklauen und Nachbacken!

Eure Leni

nachgebloggt: Rote-Grütze-Gugelhupf

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Jeanny vom zauberhaften Blog Zucker, Zimt und Liebe hat letzte Woche einen tollen Rote-Grütze Marmorkuchen gebloggt.

Frisch aus Nordfriesland zurück, wo Rote Grütze bekanntlich Nationalgericht Nummer 1 ist, musste das Rezept natürlich ausprobiert werden. Statt in einer Kastenform habe ich den Kuchen, wie es sich in Süddeutschland gehört, in meiner nagelneuen Gugelhupfform gebacken. Nordfriesland meets Schwabenland 😉

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Die Rote Grütze bringt nicht nur einen leckeren Geschmack mit ins Spiel, sondern lässt den Kuchen wunderbar saftig bleiben.

Das Rezept zum Kuchen findet ihr hier. Wenn ihr den Kuchen, wie ich, in einer Gugelhupfform backt, müsst ihr die Backzeit auf ca. 50 Minuten reduzieren.

Viel Spaß beim Backen ❤

Eure Leni