Ombré Macarons

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Sommer, Sonne, Sonnenschein – was kann schöner sein? Da fällt einem kaum etwas ein, außer vielleicht ein Tortenstammtisch mit dem Motto Beach Party. Genau diesen haben wir gestern in Jasmins Laden Bake a Wish in Esslingen abgehalten. Es gab lauter fruchtige Sommerdrinks und Cocktails, luftig-leichte Cheesecakes mit verschiedenen Fruchttoppings, einen Melonenkuchen und und und 🙂

Von mir gab es passend zum Motto Kokos-Macarons mit maritimer Deko. Die Idee, Macarons mit Puderfarbe einen Ombrélook zu verpassen habe ich von dem Blog ohsprinkles. Die Seite ist richtig schön, schaut sie euch auf jeden Fall mal an 😉

Zutaten für ~30 Macarons:

Die Schalen

  • 100g geschälte gemahlene Mandeln
  • 100g Puderzucker
  • 2 x 40g Eiweiß
  • 100g Zucker
  • 37ml Wasser
  • blaue Lebensmittelfarbe (Pulver oder Paste)

Mandeln und Puderzucker mischen und in einem Blender oder einer Kaffeemühle noch einmal mahlen. Durch ein Sieb geben und große Stücke, die nicht durch das Sieb gehen noch einmal mahlen. 40g Eiweiß dazugeben und gut verrühren. Die Masse soll ungefähr die Konsistenz von Marzipanrohmasse haben.

Zucker und Wasser in einen kleinen Topf geben und mit einem Zuckerthermometer auf 115° erhitzen. Sobald der Zuckersirup 110° erreicht hat kann die zweite Portion Eiweiß aufgeschlagen werden. Den Zuckersirup in einem dünnen Strahl zum Eiweiß gießen und die Masse solange weitermixen, bis sie kühl ist und glänzt. Das dauert ca. 8 Minuten. Nun kann die Lebensmittelfarbe untergerührt werden.

Einen Teil der Eiweißmasse zur Mandelmasse geben und unterheben. Den Rest dazugeben und mit einem Teigschaber in kreisenden Bewegungen beide Teige miteinander vermischen. Der Teig muss nun so lange gerührt werden, bis er glänzt und der Teig wie flüssiger Honig vom Teigschaber fließt. Das ist leider der Punkt, an dem am meisten schief gehen kann. Wird der Teig nicht lange genug gerührt, bleibt zu viel Luft im Teig und die Macarons platzen beim Backen auf oder bekommen Risse. Also lieber ein Paar Extrarunden rühren.

2 Bleche mit Silpat (mit Backpapier geht es auch, die Macarons werden jedoch nicht ganz so perfekt rund) auslegen und ca. 3cm große Kreise spritzen. 30 Minuten trocknen lassen und im auf 140° Ober-Unterhitze vorgeheizten Ofen nacheinander für 14min backen.

Die Deko

  • dunkelblaue Puderfarbe
  • großer weicher Pinsel
  • Silikonform für Meerestiere (gibt es bei Amazon)
  • 50g orangener Fondant

Da nur die Oberschalen der Macarons hübsch sein sollen, müssen wir nur die Hälfte der Schalen dekorieren. Für den Ombrélook mit einem weichen Pinsel etwas Puderfarbe aufnehmen und auf den äußeren Rand der Macarons auftupfen. Nach innen verblenden – schwupps schon ist es fertig 🙂

Ein paar der Macarons habe ich außerdem noch mit Seepferdchen, Muscheln, Krebsen und Fischen dekoriert. Dafür habe ich etwas Fondant in eine entsprechende Silikonform gedrückt, antrocknen lassen, den überstehenden Fondant mit einem scharfen Messer entfernt und vorsichtig aus der Form gelöst. Gans easy 😉

Die Füllung

  • 100g weiße Schokolade
  • 50g Sahne
  • 1 EL Kokosnusssirup

Die Schokolade fein hacken. Sahne einmal aufkochen lassen und über die Schokolade gießen. Rühren bis es keine Klümpchen mehr gibt und im Kühlschrank 30min abkühlen lassen. Die Creme mit dem Mixer aufschlagen, bis sie hell und cremig ist und zuletzt den Sirup unterrühren. Die Macarons damit füllen.

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Auf diese Weise lassen sich natürlich Ombré-Macarons in jeder erdenklichen Farbe herstellen. In lila habe ich sie auch schon gemacht 😉

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken und einen wunderschönen Sommer!

Eure Leni ❤

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Watercolour Macarons

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Noch einmal schlafen, dann kommt mein Backbuch in die Läden 🙂 🙂 🙂

Um die letzten Stunden Wartezeit totzuschlagen und natürlich um den morgigen Tag mit dem entsprechenden Gebäck feiern zu können, habe ich heute mal wieder ganz besondere Macarons gemacht.

Ob ihr die Macarons hierfür nach der französischen oder der italienischen Methode macht, ist ganz euch überlassen. Nehmt einfach die Variante, die euch besser liegt. Wichtig ist nur, dass vor dem Backen kein Farbstoff in den Teig kommt. Die Macarons sollen also so weiß wie möglich sein.

Materialien:

  • weiße Farbe zum Bemalen von Lebensmitteln (z.B. von Wilton)
  • lila Gelfarbe (z.B. Purple von Rainbowdust)
  •  dunkelrote Gelfarbe (z.B. Claret von Rainbowdust)
  • Pinsel
  • ein Glas mit Wasser
  • Küchenpapier

20160117_140140Zunächst aus der weißen Farbe und den Gelfarben verschiedene Farbtöne mischen. Ich habe mit einem hellen Rosa, einem mittleren Pink und einem dunklen Lila angefangen. Je nachdem, wie intensiv ihr die Farben möchtet, könnt ihr immer wieder etwas weiß oder etwas von den Gelfarben dazugeben. Drei Farben reichen völlig aus, um den marmorierten Farbverlauf zu erzielen.

 

 
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Mit welchem Farbton ihr anfangt ist ganz egal. Einfach einen Teil des Macarons damit bemalen, den Pinsel auswaschen und auf dem Küchenpapier trockentupfen. Im Gegensatz zu unserer Farbe kann Wasser die Oberfläche der Macarons schnell aufweichen.

 

 

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Dann kommt die zweite Farbe ins Spiel: Zunächst einfach die Farbe auf den Macaron tupfen und dann die Übergänge mit dem Pinsel verwischen.

 

 

 

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Genauso verfahren wir auch mit der dritten Farbe. Natürlich kann man nun mit den übrigen Farben noch ein paar Akzente setzen, aber meistens war ich nach der ersten Runde schon voll und ganz zufrieden mit dem Watercolour-Effekt.

 

 

Um dem Ganzen noch eine Krone aufzusetzen, habe ich noch kleine Eiffeltürmchen aus Fondant gezaubert ❤ Dafür habe ich grauen Fondant und diese Silikonform benutzt. Einfach etwas Fondant in die Vertiefungen der Form drücken, Form kurz ins Eisfach legen, überstehenden Fondant mit einem scharfen Messer entfernen und Eiffeltürme aus der Form lösen – fertig 🙂

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Ich hoffe, euch gefällt diese Technik und wenn ihr Lust auf noch mehr Ideen habt, um Macarons noch schöner zu machen – dann kann ich euch nur mein Buch empfehlen 😉 Das ist übrigens soweit das einzige, das sich auf dekorative Macarons spezialisiert.

Liebe Grüße,

Eure Leni

Spekulatius-Macarons

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Pünktlich zum zweiten Advent habe ich heute Macarons mit Spekulatiuscreme für euch. Auf die Idee hat mich Jasmin von Bake a Wish gebracht. Sie hat nämlich vor kurzem ein Rezept für eine Schokotorte mit Spekulatiusfüllung veröffentlicht.

Die Spekulatiuscreme, die ich verwendet habe ist leider nicht selbst gemacht, aber so unverschämt lecker, dass ich sie löffelweise einfach so essen könnte. Da herrscht wirklich Suchtgefahr 😉 Und so sind die Macarons auch noch schneller hergestellt.

Die hübsche Deko war auch ruckzuck fertig – vorausgesetzt man hat den passenden Ausstecher da. Falls nicht, könnt ihr ihn in Esslingen bei Jasmin kaufen 😉

Zutaten:

  • 75g geschälte gemahlene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 30g + 30g Eiweiß
  • 15g Zucker
  • 75g Zucker
  • 25ml Wasser
  • 100g Spekulatiuscreme (z.B. von Rewe Feine Welt oder Lotus)
  • 50g Marzipan
  • grüne Lebensmittelpaste (z.B. Holly Green von sugarflair)
  • Stechpalmenausstecher
  • rote Zuckerperlen
  • Zuckerkleber

Mandeln und Puderzucker mischen und in einem Blender oder einer Kaffeemühle noch einmal mahlen. Durch ein Sieb geben und große Stücke, die nicht durch das Sieb gehen noch einmal mahlen.

30g Eiweiß mit dem Mixer aufschlagen, 15g Zucker dazugeben und solange mixen, bis ein fester Eischnee entsteht.

Wasser und Zucker in einem kleinen Topf so lange erhitzen, bis der Sirup 110° erreicht. Für diesen Schritt benötigt ihr ein Küchenthermometer. Den heißen Sirup sofort in einem dünnen Strahl und unter ständigem Rühren zum Eischnee gießen. Diese “italienische Meringue” ca. 10 Minuten auf höchster Stufe mixen, bis die Masse kalt und glänzend ist.

In der Zwischenzeit die übrigen 30g Eiweiß mit der Mandel-Puderzucker-Mischung verrühren. Nach Belieben Lebensmittelfarbe dazugeben und noch einmal gut verrühren.

Einen Teil der Eiweißmasse zur Mandelmasse geben und unterheben. Den Rest dazugeben und mit einem Teigschaber in kreisenden Bewegungen beide Teige miteinander vermischen. Der Teig muss nun so lange gerührt werden, bis er glänzt und der Teig wie flüssiger Honig vom Teigschaber fließt. Das ist leider der Punkt, an dem am meisten schief gehen kann. Wird der Teig nicht lange genug gerührt, bleibt zu viel Luft im Teig und die Macarons platzen beim Backen auf oder bekommen Risse. Wird er zu lange gerührt, gehen sie nicht auf.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech ca. 3cm große Kreise spritzen. 30 min bei Zimmertemperatur ruhen lassen und anschließend im auf 140° Ober- Unterhitze vorgeheizten Ofen für 13-16 min backen.

Die Macarons nun mit der fertigen Spekulatiuscreme füllen und den Rest der Creme heimlich naschen 😉 Die Spekulatiuscreme lässt sich am besten verarbeiten, wenn sie auf Raumtemperatur ist.

Für die Deko Marzipan mit ein wenig Lebensmittelfarbe grün färben. Sollte das Marzipan dabei zu klebrig werden, einfach etwas Puderzucker unterkneten. Zwischen zwei Lagen Folie (dann klebt es nicht so) dünn ausrollen und ca. 60 kleine Blätter ausstechen. Auf jedem Macaron 3 Blätter mit etwas Zuckerkleber anbringen und rote Zuckerperlen in die Mitte setzen – fertig 🙂

Ich hoffe ihr backt dieses wahnsinnig leckere Rezept nach und habt genauso viel Freude mit den hübschen Dingern wie ich 🙂

Eure Leni ❤

Chai-Macarons

 

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Passend zum weißen Winterwonderland vor meinem Fenster habe ich heute Chai-Macarons mit Schneeflockendeko für euch. So sehen die Macarons gleich noch viel hübscher aus 🙂

Dieses Mal habe ich eine andere Methode Macarons zu backen ausprobiert. Naja, ausprobiert habe ich sie schon öfters, aber bisher ist jeder Versuch in einer Katastrophe geendet. Dieses Mal hat es aber endlich geklappt. Woran es lag, dass es nie geklappt hat, kann ich nicht sagen. Macarons sind ja bekanntlich kleine Diven 😉

Die Methode, die ich sonst immer verwende nennt sich in Fachkreisen auch „französische Meringue“. Heute habe ich aber die „italienische Meringue“ ausprobiert.

Die Hauptunterschied ist für mich, dass die italienische Meringue einige Arbeitsschritte mehr bracht. Man muss beispielsweise einen Zuckersirup kochen, der zwischen 110° und 113° hat, was voraussetzt, dass man ein Zuckerthermometer zuhause hat, man benötigt eine Küchenmaschine, da man das Eiweiß mindestens 10 Minuten auf höchster Stufe schlagen muss und das mit einem Handrührer schon sehr mühsam ist und die Macarons mit der italienischen Meringue bekommen nicht den Glanz, den sie mit der französischen Meringue bekommen, sondern sind eher matt. Ich habe für diese Variante ungefähr doppelt so lange gebraucht, wie für die französische Variante.

Der große Vorteil, für den es sich lohnt, den ganzen Aufwand zu betreiben ist jedoch der, dass sie zu 100% so werden wie bei Ladurée und den anderen großen Namen (vorausgesetzt sie gelingen^^). Und geschmacklich sind diese Macarons wirklich eine Offenbarung 😮

Ob es sich lohnt, diesen ganzen Mehraufwand zu betreiben, wenn man mit der französischen Version ja auch super leckere Macarons bekommt, muss jeder für sich entscheiden. Ich werde die nächsten Wochen noch ein wenig mit der italienischen Version experimentieren, bis ich für mich sagen kann, was ich bevorzuge. Nun aber zum Rezept 😉

Zutaten:

  • 75g geschälte gemahlene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 30g + 30g Eiweiß
  • 15g Zucker
  • 75g Zucker
  • 25ml Wasser
  • Lebensmittelfarbe (am besten eignen sich Pasten)

Maneln und Puderzucker mischen und in einem Blender oder einer Kaffeemühle noch einmal mahlen. Durch ein Sieb geben und große Stücke, die nicht durch das Sieb gehen noch einmal mahlen.

30g Eiweiß mit dem Mixer aufschlagen, 15g Zucker dazugeben und solange mixen, bis ein fester Eischnee entsteht.

Wasser und Zucker in einem kleinen Topf so lange erhitzen, bis der Sirup 110° erreicht. Für diesen Schritt benötigt ihr ein Küchenthermometer. Den heißen Sirup sofort in einem dünnen strahl und unter ständigem Rühren zum Eischnee gießen. Diese „italienische Meringue“ ca. 10 Minuten auf höchster Stufe mixen, bis die Masse kalt und glänzend ist.

In der Zwischenzeit die übrigen 30g Eiweiß mit der Mandel-Puderzucker-Mischung verrühren. Nach Belieben Lebensmittelfarbe dazugeben und noch einmal gut verrühren.

Einen Teil der Eiweißmasse zur Mandelmasse geben und unterheben. Den Rest dazugeben und mit einem Teigschaber in kreisenden Bewegungen beide Teige miteinander vermischen. Der Teig muss nun so lange gerührt werden, bis er glänzt und der Teig wie flüssiger Honig vom Teigschaber fließt. Das ist leider der Punkt, an dem am meisten schief gehen kann. Wird der Teig nicht lange genug gerührt, bleibt zu viel Luft im Teig und die Macarons platzen beim Backen auf oder bekommen Risse. Wird er zu lange gerührt, gehen sie nicht auf.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech ca. 3cm große Kreise spritzen. 30 min bei Zimmertemperatur ruhen lassen und anschließend im auf 140° Ober- Unterhitze vorgeheizten Ofen für 13-16 min backen.

Chai-Füllung:

  • 50g Butter
  • 50g Puderzucker
  • 1-2 TL Chai-Latte-Pulver

Alle Zutaten vermischen und mit dem Mixer aufschlagen, bis eine streichfähige Crème entsteht. Die Macarons damit füllen.

Für die Deko habe ich weißen Fondant dünn ausgerollt und mit einem Ausstecher kleine Schneeflocken ausgestochen und auf die fertigen Macarons gelegt.

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So, ich muss jetzt dringend raus in den Schnee und wünsche euch ein schönes Wochenende!

Eure Leni ❤

Lavendel-Macarons

Morgen fahren mein Freund und ich für eine Woche in den Urlaub. Und zwar geht es mal wieder in mein geliebtes Südfrankreich 🙂 Um euch an meiner Urlaubsvorfreude teilhaben zu lassen, habe ich für euch den Geschmack Südfrankreichs in Form von Macarons eingefangen: Lavendel-Macarons mit einem Kern aus Aprikosenmarmelade.

Der Geschmack von Lavendel ist zugegeben am Anfang etwas ungewöhnlich. Aber alle, die den Duft von Lavendel mögen, sollten Lavendel unbedingt auch einmal im Essen ausprobieren. Ich bin ganz begeistert 🙂

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Zutaten:

  • 45g geschälte gemahlene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 36g Eiweiß
  • 10g Zucker
  • Lebensmittelfarbe in Form von Pulver oder Paste, keine flüssige!

Aus diesen Zutaten wie hier beschrieben Macaronschalen backen.

Für die Füllung:

  • 1 TL getrocknete Lavendelblüten
  • 30g Sahne
  • 60g weiße Schokolade
  • etwas Aprikosenmarmelade

Die Lavendelblüten mit der Sahne einmal kurz aufkochen und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Die Schokolade hacken, die Sahne noch einmal aufkochen lassen und durch ein Sieb über die Schokolade gießen. So landen keine Lavendelblüten, sondern nur das leckere Aroma in der Schokocrème (dieser Prozess nennt sich übrigens infusionieren^^). Rühren, bis sich die Schokolade vollständig gelöst hat. Jetzt muss die Crème für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank. Dann einmal kräftig aufschlagen, bis sie die Konsistenz von Nutella hat.

Die Crème in einen Spritzbeutel geben und auf die Hälfte der Macaronschalen einen Ring spritzen und in die Mitte dieses Rings etwas Aprikosenmarmelade geben. Nun noch eine zweite Macaronschale obendrauf setzen und voilà – fertig ist Südfrankreich zum Naschen.

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Nun wünsche ich euch ein wunderschönes Pfingstwochenende.

À Bientôt!

Eure Léni ❤

Let’s celebrate!

Heute gibt es einen Grund zu feiern: Mein kleiner Blog hat mittlerweile schon über 10.000 Klicks erreicht 🙂 Bei der Gelegenheit wollte ich mich einfach mal bei euch bedanken! Ich freue mich immer wahnsinnig über euer liebes Feedback und kann es immer kaum glauben, wenn jemand meine Rezepte nachbackt und sich dann bei mir meldet. Mittlerweile habe ich schon zu fast jedem meiner Rezepte auf irgendeine Weise (Facebook, hier auf dem Blog, oder am liebsten natürlich persönlich) von jemandem gehört, der es nachgebacken hat und es gut fand. Und genau aus dem Grund mache ich diese Blog ja – um euch das Leben zu versüßen 🙂 Deshalb gibt es heute ein ganz großes Dankeschön und zur Feier das Tages ein mega leckeres Rezept für euch: Marzipan-Macarons ❤

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Zutaten für die Schalen:

  • 45g geschälte gemahlene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 36g Eiweiß
  • 10g Zucker
  • Lebensmittelfarbe in Form von Pulver oder Paste, keine flüssige!
  • bunte Zuckerperlen

Die Macarons wie hier beschrieben zubereiten. Ich habe für das Türkis mal wieder die Pulverfarben von Brauns Heitmann benutzt, die es ganz günstig in fast jedem Supermarkt gibt. Ich habe für die Farbe grün und blau gemischt, bis mir die Farbe gefallen hat.

Nach der 30minütigen Trockenzeit der Macarons habe ich auf die Hälfte der Schalen Zuckerperlen gegeben und die Macarons dann ganz normal gebacken.

Für die Füllung:

  • 80g Marzipanrohmasse
  • 40g Puderzucker
  • ca 2 EL Flüssigkeit (ich habe Vanilleextrakt genommen, Rum, oder mit Wasser verdünnter Sirup geht aber auch gut. Nehmt einfach was euch schmeckt)

Marzipan, Puderzucker und die Flüssigkeit mit dem Mixer so lange verrühren, bis eine streichbare Masse entsteht. Ist sie zu flüssig, mehr Puderzucker dazugeben, ist sie zu fest einfach etwas mehr Flüssigkeit unterrühren.

Die Creme auf die Hälfte der Macaronschalen geben und mit einer anderen Macaronschale (mit Zuckerperlen) abdecken. Fertig 🙂

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Die Zuckerperlen auf den Macarons gefallen mir besonders gut. Werde ich jetzt bestimmt öfter machen.

Liebe Grüße und noch einmal ein großes Merci ❤

Eure Leni

Macarons à la pistache

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Vor vielen, vielen Jahren, als Macarons in Deutschland noch recht unbekannt und schwer zu finden waren (na gut, so lange ist es noch nicht her, es war 2010), sind mein Freund und ich nach dem Abi mit dem TGV für ein paar Tage nach Paris abgezischt. Dort haben wir uns, nachdem wir unsere Koffer ins Hotel gebracht haben, sofort auf die Suche nach einer Pâtisserie gemacht um diese kleinen runden Dinger zu probieren. Da wir noch nicht wussten, ob sie uns überhaupt schmecken haben wir erst einmal nur zwei Stück gekauft: pistache für mich und café für ihn. Und oh mon Dieu! die Dinger waren gut.

Warum ich seitdem noch nie Pistazien-Macarons gemacht habe, kann ich mir eigentlich gar nicht erklären. Am Wochenende war ich in Stuttgart auf der Slowfood Messe und habe dort an ganz vielen Ständen Pistaziencrème gesehen. Mit so einer Crème lässt sich ganz einfach eine leckere Macaronfüllung herstellen. Natürlich geht das auch mit ganz normalen Pistazien, aber diese müsste man erst einmal fein malen um dann eine Paste herzustellen. Und das war mir irgendwie immer zu viel Arbeit. So eine Pistaziencrème gibt es übrigens auch im Supermarkt (wie zum Beispiel diese hier).

Zutaten

  • 45g geschälte gemahlene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 36g Eiweiß
  • 10g Zucker
  • grüne Lebensmittelfarbe in Form von Pulver oder Paste, keine flüssige!

Aus diesen Zutaten wie hier beschrieben Macarons backen.

Für die Füllung

  • 30g Butter
  • 40g Puderzucker
  • 2-3 TL Pistaziencrème

Butter und Puderzucker schaumig schlagen. 2-3 TL Pistazienpaste dazugeben und noch einmal aufschlagen – fertig ist die Füllung.

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Mein Freund findet sogar, dass das die besten Macarons sind, die ich je gemacht habe 🙂

Viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Leni ❤

Rhabarber-Macarons

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Und weiter geht es mit meiner Rhabarber-Liebe ❤ Dieses Mal habe ich aus meinem derzeitigen Lieblingsobst, das wohl aus biologischer Sicht gar kein Obst sondern ein Gemüse ist (wieder was gelernt^^) eine Füllung für Macarons gemacht. Mein nächstes Rezept wird aber ganz bestimmt mal wieder etwas ohne Rhabarber sein, versprochen 😉

Jasmin von Bake a Wish hat mir dafür extra die grüne Pastenfarbe von Staedter bestellt, obwohl sie die gar nicht in ihrem Sortiment hat und mir diese kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt. Merci beaucoup an dieser Stelle 🙂 Mein letzter Versuch, grüne Macarons zu backen ist leider ganz schön in die Hose gegangen. Nach dem Backen waren die Macarons nämlich weiß und nicht grün :/ Die Farbe hat jetzt aber wunderbar funktioniert. Dann kann ich jetzt also auch endlich Pistazien-Macarons ausprobieren.

Für meine zweifarbigen Makrönchen habe ich einfach eine Ladung grüne Macarons und eine Ladung rote gebacken. Da Rhabarber so schön grün-rot ist wollte ich die Macarons auch in genau diesen Farben machen. Ob ihr auch zwei Farben macht oder euch für eine entscheidet liegt ganz bei euch.

Zutaten:

  • 45g geschälte gemahlene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 36g Eiweiß
  • 10g Zucker
  • grüne und/oder rote Lebensmittelfarbe (Paste oder Pulver)

Macarons aus diesen Zutaten wie hier beschrieben zubereiten.

Für die Füllung:

  • 100g Rhabarber (ich geb gerne ein paar Erdbeeren dazu, das gibt noch ein bisschen Süße)
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Stärkemehl
  • 25g Sahne
  • 60g weiße Schokolade

Rhabarber (und Erdbeeren) putzen und in kleine Stücke schneiden. Mit dem Zucker in einen Topf geben und weich kochen. Stärkemehl mit Wasser verrühren und zum Rhabarber geben. Einmal aufkochen und abkühlen lassen.

Für die Füllung brauchen wir 40g feines Rhabarberpüree. Dafür ungefähr 50g Kompott durch ein feines Sieb streichen.

Schokolade hacken und in eine kleine Schüssel geben. Sahne und Fruchtpüree einmal aufkochen lassen und über die Schokolade gießen. So lange rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist und dann ab in den Kühlschrank damit. Die kalte Schokomasse mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel aufschlagen, bis sie fester wird und die Konsistenz von Nutella hat. Jetzt können die Macarons damit gefüllt werden.

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So, das war es jetzt erst einmal mit meinem Rhabarberwahn 😀

Leibe Grüße,

Eure Leni

Macarons au Caramel et Fleur de Sel

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Salziges Karamell, oder auch beurre salé wie die Franzosen sagen, ist einfach wahnsinns-mega lecker. Das erste Mal, das ich beurre salé gegessen habe, habe ich noch ganz genau im Kopf. Mein Freund und ich haben meine Schwester, die gerade für ein Semester in Montpellier war, besucht und abends sind wir drei in ein klitzekleines Restaurant gegangen. Meine Schwester hatte mich schon vorgewarnt, dass es da wohl einen sagenhaften Nachtisch gibt: Pudding Poire au Beurre Salé – ein Birnenküchlein mit salziger Karamellsauce. Und das war einfach eine Offenbarung! Das Birnenküchlein war so lecker und saftig und die beurre salé war noch warm und konnte über den pudding poire gegossen werden. Es war so gut, dass ich nachdem der Teller ratzeputze leer war, noch eine zweite Portion bestellt habe. Die Reaktion vom Wirt: „C’est pas possible!“ Mais si, c’était possible. Die zweite Portion hat er uns dann sogar geschenkt 🙂

Es war also nur eine Frage der Zeit, bis ich endlich einmal Macarons mit beurre salé Füllung machen würde. Beurre salé ist leider (was heißt leider) sehr flüssig und eignet sich deswegen nicht als Füllung. Deswegen habe ich sie ein wenig abgewandelt.

Zutaten für die Macarons:

  • 45g geschälte gemahlene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 36g Eiweiß
  • 10g Zucker
  • schwarze Lebensmittelfarbe

Die Macarons habe ich wie hier beschrieben zubereitet.

Für die Füllung:

  • 60g Zucker
  • 20g Butter
  • 80g Sahne
  • Fleur de Sel (oder auch normales Salz)
  • 60g Butter

Bevor wir mit dem Karamell beginnen, muss die Sahne erhitzt werden. Dann den Zucker in einem kleinen Topf schmelzen lassen. Dabei nimmt er sofort seine schöne Farbe an. Sobald sich der ganze Zucker gelöst hat und das Karamell schön braun ist (nicht zu dunkel werden lassen), 20g Butter dazugeben und unterrrühren. Achtung, das spritzt und zischt ganz schön. Zum Schluss noch das Salz und die Sahne dazugeben. Rühren, bis alles gelöst ist. Wenn man die Butter oder die Sahne dazu gibt bilden sich schnell Klumpen. Keine Angst, die lösen sich durch die Hitze und das Rühren wieder auf 😉

Wenn ihr normale beurre salé haben wollt müsst ihr an dieser Stelle aufhören. Schmeckt fantastisch über Eis oder einfach so pur mit dem Löffel 🙂

Das so entstandene Karamell in eine flache Schüssel umfüllen, mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bildet und in den Kühlschrank stellen. Dort soll es ca. 30min abkühlen.

60g Butter mit einem Mixer schaumig schlagen und löffelweise das erkaltete Karamell dazu geben. Fertig ist die Füllung 🙂

Jetzt ab in die Küche mit euch 😛

Eure Leni ❤

Macarons-Wahn

Vor kurzem habe ich gemeinsam mit meiner Schwester einen Macarons-Marathon gemacht. Da sie noch nie vorher Macarons gemacht hat, aber zu meinen besten Abnehmern gehört, war es höchste Zeit für sie in die Kunst der Macaronage eingeführt zu werden. Und selbst ihr allererster Versuch hat wunderbar geklappt und man kann keinerlei Unterschiede zwischen ihren und meinen Macarons sehen. Da meine Schwester in Sachen Französischer Pâtisserie wirklich ein blutiger Anfänger war, habe ich jetzt den Beweis dass mein Rezept 100% gelingsicher ist 😉 Um es mit des Worten meines derzeitigen Lieblingskochs Rémy (aus Ratatouille) zu sagen: Jeder kann kochen Macarons backen!

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Am Ende des Tages hatten wir fünf leckere Sorten: Zitrone-Thymian, Mango-Maracuja, Himbeer, Nutella und Kokos. Die Rezepte für Nutella– und Kokos-Macarons kennt ihr ja schon, deswegen stelle ich euch nur die neuen vor.

Als Basis haben wir das Macarons-Rezept von Aurélie benutzt. Alle Infos und die Anleitung dazu findet ihr hier. Für Zitrone-Thymian haben wir die Schalen gelb gefärbt, für Himbeer rosa und für Mango-Maracuja orange. Im Folgenden werde ich also nur die jeweiligen Füllungen erklären.

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Zitrone-Thymian

  • 50g Butter
  • 50g Puderzucker
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 1 Messerspitze getrockneter Thymian

Butter und Puderzucker cremig schlagen. Zitronenschale und Thymian dazugeben und gut verrühren. Nehmt hier einfach soviel Thymian wie ihr mögt. Wer noch ein bisschen skeptisch ist kann ihn natürlich auch weglassen und nur Zitronen-Macarons machen. Aber wir waren beide richtig begeistert von dieser Kombination.

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Himbeere

  • 50g Butter
  • 50g Puderzucker
  • 2-3 EL Himbeermarmelade (am besten ohne Kerne)

Butter und Puderzucker cremig schlagen. Marmelade dazugeben und gut verrühren.

Ich habe auch schon oft Himbeer-Macarons gesehen, die ganz einfach nur mit Himbeermarmelade gefüllt waren. Das wäre dann eine Option für alle Ungeduldigen. Aber ich mag es lieber cremig 🙂

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Mango-Maracuja

  • 50g Butter
  • 50g Puderzucker
  • 2-3 EL Mango-Maracuja Marmelade

Hier auch Butter und Puderzucker cremig schlagen. Und dann ganz einfach die Marmelade dazugeben. Natürlich könnte man auch aus frischen Früchten ein Püree kochen und damit arbeiten. Aber das wäre mir zum einen zu teuer und zum anderen zu viel Arbeit 😉

So viele verschiedene bunte Macarons auf einmal haben mich heute Nacht tatsächlich von meiner eigenen kleinen Macarons Boutique träumen lassen. Hach, das wäre schön 🙂

Liebe Grüße,

Leni