Mini-Pavlovas mit Sommerbeeren

Der Sommer ist wieder da! Und wie könnte man das besser feiern, als mit einer großen Portion frischer Beeren? Bei mir gibt es also wunderbar aromatische Himbeeren und Blaubeeren auf ganz fluffig-leichten Pavlovas. Ein Träumchen.

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Die Idee habe ich von Jessy vom Blog Luxuria. Zum letzten Tortenstammtisch bei Bake a Wish hat sie nämlich wahnsinnig leckerer Himbeer-Mojito-Pavlovas gemacht. Seitdem habe ich nur auf eine Gelegenheit gewartet, auch mal Pavlovas zu zaubern.

Pavlovas sind eigentlich nichts anderes als unsere schwäbischen Schäumle gefüllt mit Sahne und Früchten. Auch wenn man es bei dem Namen erst einmal nicht erwartet, stammt die Pavlova aus Australien und ist dort sozusagen der Nationalkuchen. Meistens wird die Pavlova als großer Kuchen zubereitet aber ich finde die Miniversion ganz toll. In klein schmeckt doch alles gleich noch viel besser 😉

Zutaten:

  • 3 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 150g Zucker
  • 1 TL Speisestärke
  • 400ml Sahne
  • 1TL Vanilleextrakt oder Vanillezucker
  • frische Beeren nach Lust und Laune
  • evtl. Zitronenzesten und Minzeblätter zur Deko

Eiweiß mit Salz schaumig schlagen. Nach und nach den Zucker dazugeben und auf höchster Stufe ca. 5 Minuten mixen, bis sich der ganze Zucker aufgelöst hat und der Eischnee fest und glänzend ist. Nun die Speisestärke zum Baiser sieben und noch einmal mixen.

Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech ca. 10cm große Kreise spritzen und dabei einen Rand bilden.

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Bei 110° Umluft 30 Minuten backen. Anschließend den Ofen ausmachen, einen Holzlöffel in die Tür stecken, damit der Ofen einen Spalt breit offen ist und die Pavlovas so auskühlen lassen.

Jetzt nur noch die Sahne mit Vanille steif schlagen und die Pavlovas damit füllen. Die Beeren waschen und trocken tupfen und auf der Sahne verteilen. Wer es besonders hübsch mag, kann noch Zitronenzesten oder Minzeblätter auf die Törtchen legen.

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Statt mit Beeren kann man die Pavlovas bestimmt auch sehr gut mit Mango oder Ananas belegen und anstelle der Sahne kann man auch gut eine Kugel Vanilleeis nehmen. Das hab ich grade während ich den Blogpost tippe genascht. War sehr lecker 😉

Liebe Grüße ❤

Eure Leni

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Biskuitrolle mit Erdbeeren

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Ich liebe Erdbeeren. Zur Zeit komme ich fast nie vom Einkaufen nach Hause, ohne dass sich eine Schale Erdbeeren in meine Einkaufstaschen gemogelt hätte und ich bin jetzt schon ganz traurig, wenn ich daran denke, dass die Erdbeersaison auch irgendwann wieder vorbei ist. Erdbeeren immer nur pur zu naschen ist natürlich auch toll, aber was gibt es tolleres als Erdbeerkuchen? Also haben mein Freund und ich uns beide einen Mixer geschnappt und gemeinsam (obwohl Champions Leage lief!) eine Biskuitrolle gezaubert.

Und was soll ich sagen? Das Ergebnis hat uns so gut schmeckt, dass wir uns immer wieder heimlich ein Stück abgeschnitten haben – bei einer Biskuitrolle sieht man ja nicht, ob schon etwas fehlt^^.

Zutaten:

  • 5 Eier
  • 80g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 40g Mehl
  • 40g Speisestärke
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 5 EL Zucker
  • 1/2 Packung Dr. Oetker Tortencreme Käsesahne
  • 100ml warmes Wasser
  • 250g Magerquark
  • 250g Sahne

Die Eier trennen und Eigelb mit 40g Zucker dick-cremig schlagen. Eiweiß mit 1 Prise Salz schaumig schlagen, den Zucker unter Rühren einrieseln lassen und die Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und sieben.

Ein Drittel des Eiweiß unter die Eigelbcreme heben. Dann die Mehlmischung vorsichtig unterheben und zum Schluss den restlichen Eischnee unterziehen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf gleichmäßig verteilen. Im auf 200° Ober- Unterhitze vorgeheizten Ofen ca. 12 Minuten backen.

Während der Teig im Ofen ist ein frisches Geschirrtuch ausbreiten und mit 5 EL Zucker bestreuen. Den fertigen Biskuit sofort auf das Geschirrtuch stürzen und das Backpapier abziehen. Das geht einfacher, wenn man das Backpapier mit einem nassen Tuch befeuchtet 😉

Nun den Biskuit mithilfe des Geschirrtuchs sofort  aufrollen und aufgerollt abkühlen lassen.

Jetzt kann die Füllung vorbereitet werden: Die Erdbeeren waschen, entstielen und in Würfel schneiden und die Creme nach Packungsanleitung (beim nächsten Mal mache ich dir Füllung selbst, versprochen!) vorbereiten. Dabei aber nur die Hälfte des Pulvers verwenden.

Den Biskuit entrollen, mit der Creme bestreichen, dabei aber rechts und links einen 3 cm breiten Rand und unten einen etwa 5cm großen Rand lassen. Unser unterer Rand war zu klein und die Creme ist überall rausgeschwappt 😀

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Dann die Biskuitrolle vorsichtig aufrollen und die unschönen Ränder abschneiden – fertig 🙂

Jetzt kann man die Torte natürlich noch hübsch dekorieren – mit Sahnetuffs, Erdbeeren, Puderzucker und, wer welche hat, übrig gebliebenen Macaronschalen.

Die Torte war wirklich schnell gebacken und unheimlich lecker. Die werde ich bestimmt bald noch mal backen. Vielleicht ja mit Himbeeren oder einer Zitronencreme oder oder oder…

Liebe Grüße ❤

Eure Leni

Erdbeer-Torte

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Als ich heute Morgen über den Wochenmarkt gelaufen bin und überall die schönen Erdbeeren gesehen habe, musste ich direkt an diesen leckeren Kuchen denken, den ich letztes Wochenende für meine Mama zu Muttertag gemacht habe.

Der Kuchen besteht aus einem Limettenrührteig, Erdbeeren und einer Crème aus Crème Fraîche und Sahne. Ein richtiger Sommerkuchen  🙂

Mein Freund und ich haben unseren Mamas jeweils einen kleinen Kuchen gemacht. Dafür haben wir das Rezept, so wie es hier steht einfach auf zwei kleine Backformen aufgeteilt. Die Mengenangaben hier sind also entweder für einen großen Kuchen mit 26cm Durchmesser oder zwei kleine mit 18-20cm.

Zutaten

  • 50g Butter
  • 2 Bio-Limetten
  • 3 Eier
  • 330g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100ml Milch
  • 200g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 6 Blatt Gelatine
  • 400g Crème Fraîche
  • 1 EL Honig
  • 200g Sahne
  • 800g Erdbeeren
  • 1 Päckchen roter Tortenguss
  • 225ml Apfelsaft

Den Backofen auf 175° Ober-Unterhitze vorheizen und eine 26er Springform mit Backpapier auslegen.

Die Limetten heiß abspülen und die Schale abreiben. Limetten für später beiseite legen. Eier, 200g Zucker, Vanillezucker und Limettenschale schaumig schlagen. Butter zerlassen und mit der Milch mischen. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und abwechseln mit der Milch-Butter-Mischung unter den Teig rühren. Den Teig in die Form geben und im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen. Abkühlen lassen und aus der Form lösen.

Gelatine in etwas kaltem Wasser einweichen. Crème Fraîche und Zucker verrühren. Limetten auspressen und 40ml vom Saft abmessen. Diesen in einem kleinen Topf mit dem Honig erwärmen. Darin die ausgedrückte Gelatine auflösen. Zunächst einige Löffel der Crème-Fraîche-Mischung unter die Gelatine mischen, dann die Gelatine-Mischung unter die restliche Crème-Fraîche-Mischung rühren. Sahne steif schlagen und unter die Crème heben.

Erdbeeren putzen, vom Grün befreien und halbieren. Einen Tortenring um den Kuchenboden spannen und einige Erdbeerhälften mit der Schnittfläche nach außen von innen an den Tortenring legen. Die restlichen Erdbeeren mit der Schnittfläche nach unten auf dem Boden verteilen. Die Crème darüber geben und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Den Tortenguss nach Packungsanleitung mit den restlichen 30g Zucker, dem restlichen Limettensaft und dem Apfelsaft herstellen und auf der Crème verteilen. Jetzt muss der Kuchen noch einmal für 30 Minuten in den Kühlschrank und fertig ist er 🙂

Den Kuchen werde ich ganz bestimmt bald noch einmal backen. Die Erdbeerzeit dauert ja zum Glück noch ein bisschen.

Liebe Grüße,

Eure Leni ❤

Lemon Raspberry Cake

Für den letzten Tortenstammtisch habe ich diesen leckeren Lemon Raspberry Cake aus dem Backbuch der Hummingbird Bakery in London gebacken. In dem Café in London war ich sogar schon 😛

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Wie der Name schon sagt handelt es sich hierbei um einen Zitronenkuchen mit Himbeermarmelade und jeder Menge Frischkäse-Zitronen-Crème. Mh… 🙂

Zutaten:

  • 110g weiche Butter
  • 250g Zucker
  • 320g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 320ml Buttermilch
  • 3 Eier
  • abgeriebene Schale von 2 Bio-Zitronen
  • 4 EL Himbeermarmelade (ich nehm gerne die ohne Kerne)
  • 600g Puderzucker
  • 100g weiche Butter
  • 300g Frischkäse
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

Als erstes den Ofen auf 170° Ober- Unterhitze vorheizen und den Boden von drei kleinen Backformen (ca 18cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Wer nicht so viele gleich große Backformen hat kann die Böden natürlich auch nacheinander in der selben Form backen.

Butter, Zucker, Mehl und Backpulver solange mixen, bis eine sandige, krümelige Masse entsteht und es keine großen Butterklumpen mehr gibt. In einem Messbecher Buttermilch, Eier und Zitronenschale vermischen und unter ständigem Rühren zum restlichen Teig geben. Auf die drei vorbereiteten Formen verteilen und ca. 25 min im vorgeheizten Backofen backen.

Für die Crème Puderzucker und Butter verrühren, bis sich eine zwar feste aber homogene Masse bildet. Dann kann nach und nach der Frischkäse und zum Schluss die Zitronenschale dazu gegeben werden. Ca. 3-4 Minuten cremig schlagen.

Sobald die Böden abgekühlt sind, kann die Torte geschichtet werden. Dafür den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit ca. 2 EL Himbeermarmelade bestreichen. 2-3 EL der Frischkäsecreme darauf verstreichen und den zweiten Boden darauf legen. Diesen genauso erst mit Marmelade und dann mit der Crème bestreichen und den dritten Boden darauf legen. Nun muss die Torte mit der restlichen Crème eingestrichen werden. Das könnt ihr entweder „freestyle“ machen oder so wie ich mithilfe eines Spritzbeutels und einer kleinen Palette verzieren. Da ich leider vergessen habe Fotos von meiner Arbeit zu machen habe ich leider nur ein Youtube-Video mit einer englischen Anleitung für euch. Ich habe es genauso gemacht wie der Kerl im Video: https://www.youtube.com/watch?v=jtGaOcXYmHA

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Leni

Tortenstammtisch und Weihnachtsmacarons

Gestern war endlich wieder Tortenstammtisch. Zum zweiten Mal haben sich Backverrückte aus der Region Esslingen im schönsten Laden der Welt – Bake a Wish – getroffen, um Unmengen an Kuchen, Cupcakes, Macarons und anderen Leckereien zu naschen und in Ruhe zu quatschen. Es war wieder ein richtig schöner Nachmittag und ich habe bestimmt genug Kalorien zu mir genommen, um durch den Winter zu kommen 😀

Jasmin hat für uns Stammtischdamen eine wunderschöne Torte mit zuckersüßem Pinguin-Topper gezaubert. Unter der schönen Deko hat sich ein Carrot Cake versteckt. Das Rezept dazu wird sie auch bald auf ihrer Homepage veröffentlichen.

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Außer der Torte gab es noch Cupcakes von Sandra, eine Himbeertorte von Katriny, Kräppelchen von Julia, wunderschöne Lebkuchen von Tanja, die ich ganz bestimmt nachbacken werde und von mir natürlich Macarons. Hab ich noch etwas vergessen? 😉

Jetzt also zu meinen Macarons. Zur Feier des Tages (und weil ich mich immer über eine Ausrede zum Backen freue) habe ich zwei Sorten gemacht: Vanille und Zimt.

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Die Vanillemacarons habe ich nach diesem Rezept gemacht. Die Schalen habe ich mit blauer Lebensmittelfarbe gefärbt. Vor dem Füllen habe ich die Schalen noch mit hübschen Schneeflocken aufgehübscht. Dafür habe ich 40g weiße Schokolade geschmolzen, in einen kleinen Spritzbeutel gefüllt und eine winzig kleine Ecke vorne abgeschnitten um die Schokolade gut zu dosieren. Das ging wirklich ruckzuck 🙂

Zimt-Macarons

 

Die Zimtmacarons habe ich nach demselben Rezept gemacht. Statt Vanille habe ich ca 1/4 TL Zimtpulver in die Buttercreme gegeben. Also ganz einfach 😉

Die Schalen habe ich mit einer Pulverfarbe von Rainbowdust gefärbt, die mir die liebe Jasmin zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür 🙂 Eigentlich sind die Puderfarben von Rainbowdust zum Abpudern oder zum Bemalen von fertiger Deko gedacht aber wie ihr seht eignen sie sich auch hervorragend zum Färben von Macaronschalen.

Die Hälfte der Schalen habe ich nach dem Backen noch mit einem Goldspray verschönert. So sehen die Macarons schon richtig weihnachtlich aus 🙂 À propos morgen in einem Monat ist schon Heiligabend…

Liebe Grüße,

Eure Leni

 

Motivtorten

Heute gibt es mal ein bisschen Eye-Candy 🙂

Im Oktober sind immer so viele Geburtstage, dass ich aus dem Kuchenessen gar nicht mehr rauskomme. Für meine Mama und meinen Liebsten habe ich dieses Jahr besonders hübsche Geburtstagstorten gebacken. Da ich ja jetzt weiß, wie einfach man Marshmallow-Fondant selber machen kann, hab ich beide Geburtstagstorten mit Fondant überzogen.

Meine Mama hat eine rosa Torte mit Blumendeko bekommen:

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Als ich mit der Torte zum Auto gelaufen bin hat mich doch tatsächlich ein völlig fremder Mann angesprochen um mir zu sagen wie schön er die Torte findet 🙂

Für meinen Freund habe ich eine Torte in Meer-Optik gemacht. Er ist immer noch ein bisschen traurig, weil wir im Sommer nicht ans Meer konnten und da hab ich mir gedacht ‚Bring ich das Meer doch einfach zu ihm‘ 😉

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Für den Farbverlauf in den Wellen habe ich Fondant in türkis und blau gefärbt und immer wieder untereinander gemischt um die vielen verschiedenen Farbtöne hinzubekommen. Dann hab ich noch aus einem kleinen Stück weißem Fondant eine Haifischflosse gebastelt und oben auf den Kuchen gesetzt. Im Meer gibt es schließlich auch Haie 😉

Was ich ein bisschen schade an Motivtorten finde, ist dass der Kuchen an sich immer sehr fest sein muss und von einer Ganache oder einer Buttercreme eingestrichen werden muss. Einen lockeren Biskuit mit Schokosahne kann man leider nicht unter Fondant verstecken. Aber da muss man eben abwägen, wie viel Wert man auf das schöne Aussehen legt.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig inspirieren 😉

Eure Leni

Schoko-Kürbis-Torte

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Ich steh total auf Kürbis – Kürbissuppe, Kürbisgemüse, Kürbisflammkuchen… und jetzt auch auf Schoko-Kürbis-Torte 🙂

Diese Torte habe ausnahmsweise mal nicht ich gebacken, sondern mein Freund. Der Anlass für die Torte war mein Geburtstag, der jetzt auch schon wieder eine Weile her ist. Ich habe mich riesig über die schöne Torte gefreut.

Der Aufwand hält sich soweit ich es mitbekommen habe in Grenzen und durch die schöne Deko ist das Ergebnis echt beeindruckend. In orange und schwarz ist sie auch genau die richtige Torte für alle Halloweenfans 😉

Zutaten für die Böden:

  • 170g Butter
  • 100g weißer Zucker
  • 100g brauner Zucker
  • 3 Eier in Größe L
  • 170ml Buttermilch
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 180 g Mehl
  • 75 g Kakaopulver
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 g Kürbis (am besten Hokaido, da man ihn nicht schälen muss)

Den Ofen auf 175° Ober- Unterhitze vorheizen und zwei kleine Springformen mit 20cm Durchmesser einfetten. Ich habe nur eine Backform und backe die Böden einfach immer nacheinander.

Den Kürbis waschen und in Würfel schneiden. Mit 4EL Wasser in einem kleinen Topf kochen bis er gar ist. Dann fein pürieren und abkühlen lassen.

Butter und Zucker cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Die übrigen Zutaten dazugeben und nur solange rühren, bis sich alles gut vermischt hat.

Jeweils die Hälfte des Teiges in die Formen geben und im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen. Stäbchenprobe 😉 Beide Böden auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Für die Crème:

  • 200 g Sahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif oder 1 TL SanApart
  • 200 g Mascarpone
  • 80 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt (alternativ Vanillezucker)
  • Schale einer Orange (Bio!)
  • 1/2 TL Zimt
  • gelbe und rote Lebensmittelfarbe

Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und in den Kühlschrank stellen.

Mascarpone, Puderzucker, Vanille, Orangenschale und Zimt verrühren. Nach und nach so viel gelbe und rote Lebensmittelfarbe unterrühren, bis ein schöner Orangeton entsteht. Dann vorsichtig die Sahne unterheben.

Einen der Böden auf eine Tortenplatte legen und mit etwa 1/3 der Crème bestreichen. Den zweiten Boden darauf setzen und von oben und an der Seite der Torte mit der restlichen Crème einstreichen.

Ab in den Kühlschrank mit der Torte. Bevor der Schokoguss auf die Torte kann muss sie mindestens 1 Stunde gekühlt werden.

Für den Guss:

  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 1 EL Palmin
  • 2-3 EL Sahne

2/3 der Schokolade mit Palmin im Wasserbad schmelzen. Aus dem Wasserbad nehmen, die restliche Schokolade dazugeben und solange rühren, bis alles geschmolzen ist. Nun die Sahne unterrühren. Die Schokolade wird dadurch fester und dickflüssig.

Den Schokoguss über die Torte gießen und so verstreichen, dass sie über die Ränder fließt. Hier kann mit einem Löffelstiel nachgeholfen werden, damit eine schöne Optik entsteht. Dafür einfach die Schokolade nach unten streichen.

Ich hoffe ich habe euch mit meinem Kürbisfieber angesteckt und wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Leni

Step by step: Marshmallow-Fondant

Ich bin zur Zeit ganz verliebt in schöne Fondanttorten. Als ich vor kurzem in Esslingen bei bake a wish (bester Backladen ever!) zum Tortenstammtisch war und diese tolle Torte gegessen habe, hab ich mir ganz fest vorgenommen, auch endlich mit Fondant zu arbeiten.

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Fondant ist aber leider gar nicht so billig. Als Studentin kann ich es mir nicht leisten, eine Torte mit knappen 10€ zu umwickeln.

Aber hey, Fondant kann man selber machen! Und eine Methode zeige ich euch heute.

Zutaten (kosten nicht einmal 3€ und reichen für mehr als eine Torte):

  • 300g Marshmallos
  • 3 EL Wasser
  • 750g Puderzucker

Die Marshmallows mit dem Wasser beträufeln und 3-4 mal für 30 Sekunden bei 600 Watt in der Mikrowelle schmelzen. Nach jeden 30 Sekunden gründlich umrühren, da die warmen Marshmallows erst durch Umrühren flüssig werden.

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Sehen die Marshmallows so aus, sind sie fertig. Nun kann Lebensmittelfarbe in Form von Gel eingearbeitet werden. Die Farbe kann aber auch später unter den fertigen Fondant geknetet werden. Ich habe an dieser Stelle apricot-farbige Paste eingearbeitet, um ein schönes Rosa zu bekommen.

500g Puderzucker unter die flüssigen Marshallows kneten. Am besten geht das mit einer Küchenmaschine. Von Hand wäre es einfach zu klebrig.

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Die übrigen 250g werden dann aber von Hand eingeknetet. Dafür den Puderzucker auf der Arbeitsplatte verstreuen und geduldig kneten und kneten bis der Fondant nicht mehr klebt.

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Sieht der Fondant so aus, ist er fertig und kann in Frischhaltefolie und einem Zipperbeutel im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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Wenn ihr den Fondant benutzen wollt, müsst ihr ihn ca. 1 Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen, sonst ist er zu hart. Dann müsst ihr ihn noch kurz durchkneten, bis er geschmeidig ist und rollt ihn dann auf Puderzucker 3-5mm dick aus.

Aus meinem selbst gemachten Fondant habe ich heute gleich diese Torte gemacht:

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Gar nicht so schlecht für meinen ersten Versuch, oder? Ich bin auf jeden Fall mächtig stolz 🙂 🙂 🙂

Jetzt wo ich weiß, wie ich so günstig an Fondant komme, folgen bald sicherlich noch mehr Fondant-Torten.

Wenn ihr auf Fondant-Torten steht oder einfach mal eine Eindruck schindende Geburtstagstorte backen wollt, dann probiert doch mal mein Rezept aus. Da es gleich beim ersten Versuch so gut geklappt hat, würde ich echt sagen, dass es idiotensicher ist 😉

Zuckersüße Grüße 😉

Eure Leni