Mini-Pavlovas mit Sommerbeeren

Der Sommer ist wieder da! Und wie könnte man das besser feiern, als mit einer großen Portion frischer Beeren? Bei mir gibt es also wunderbar aromatische Himbeeren und Blaubeeren auf ganz fluffig-leichten Pavlovas. Ein Träumchen.

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Die Idee habe ich von Jessy vom Blog Luxuria. Zum letzten Tortenstammtisch bei Bake a Wish hat sie nämlich wahnsinnig leckerer Himbeer-Mojito-Pavlovas gemacht. Seitdem habe ich nur auf eine Gelegenheit gewartet, auch mal Pavlovas zu zaubern.

Pavlovas sind eigentlich nichts anderes als unsere schwäbischen Schäumle gefüllt mit Sahne und Früchten. Auch wenn man es bei dem Namen erst einmal nicht erwartet, stammt die Pavlova aus Australien und ist dort sozusagen der Nationalkuchen. Meistens wird die Pavlova als großer Kuchen zubereitet aber ich finde die Miniversion ganz toll. In klein schmeckt doch alles gleich noch viel besser 😉

Zutaten:

  • 3 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 150g Zucker
  • 1 TL Speisestärke
  • 400ml Sahne
  • 1TL Vanilleextrakt oder Vanillezucker
  • frische Beeren nach Lust und Laune
  • evtl. Zitronenzesten und Minzeblätter zur Deko

Eiweiß mit Salz schaumig schlagen. Nach und nach den Zucker dazugeben und auf höchster Stufe ca. 5 Minuten mixen, bis sich der ganze Zucker aufgelöst hat und der Eischnee fest und glänzend ist. Nun die Speisestärke zum Baiser sieben und noch einmal mixen.

Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech ca. 10cm große Kreise spritzen und dabei einen Rand bilden.

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Bei 110° Umluft 30 Minuten backen. Anschließend den Ofen ausmachen, einen Holzlöffel in die Tür stecken, damit der Ofen einen Spalt breit offen ist und die Pavlovas so auskühlen lassen.

Jetzt nur noch die Sahne mit Vanille steif schlagen und die Pavlovas damit füllen. Die Beeren waschen und trocken tupfen und auf der Sahne verteilen. Wer es besonders hübsch mag, kann noch Zitronenzesten oder Minzeblätter auf die Törtchen legen.

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Statt mit Beeren kann man die Pavlovas bestimmt auch sehr gut mit Mango oder Ananas belegen und anstelle der Sahne kann man auch gut eine Kugel Vanilleeis nehmen. Das hab ich grade während ich den Blogpost tippe genascht. War sehr lecker 😉

Liebe Grüße ❤

Eure Leni

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Biskuitrolle mit Erdbeeren

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Ich liebe Erdbeeren. Zur Zeit komme ich fast nie vom Einkaufen nach Hause, ohne dass sich eine Schale Erdbeeren in meine Einkaufstaschen gemogelt hätte und ich bin jetzt schon ganz traurig, wenn ich daran denke, dass die Erdbeersaison auch irgendwann wieder vorbei ist. Erdbeeren immer nur pur zu naschen ist natürlich auch toll, aber was gibt es tolleres als Erdbeerkuchen? Also haben mein Freund und ich uns beide einen Mixer geschnappt und gemeinsam (obwohl Champions Leage lief!) eine Biskuitrolle gezaubert.

Und was soll ich sagen? Das Ergebnis hat uns so gut schmeckt, dass wir uns immer wieder heimlich ein Stück abgeschnitten haben – bei einer Biskuitrolle sieht man ja nicht, ob schon etwas fehlt^^.

Zutaten:

  • 5 Eier
  • 80g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 40g Mehl
  • 40g Speisestärke
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 5 EL Zucker
  • 1/2 Packung Dr. Oetker Tortencreme Käsesahne
  • 100ml warmes Wasser
  • 250g Magerquark
  • 250g Sahne

Die Eier trennen und Eigelb mit 40g Zucker dick-cremig schlagen. Eiweiß mit 1 Prise Salz schaumig schlagen, den Zucker unter Rühren einrieseln lassen und die Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und sieben.

Ein Drittel des Eiweiß unter die Eigelbcreme heben. Dann die Mehlmischung vorsichtig unterheben und zum Schluss den restlichen Eischnee unterziehen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf gleichmäßig verteilen. Im auf 200° Ober- Unterhitze vorgeheizten Ofen ca. 12 Minuten backen.

Während der Teig im Ofen ist ein frisches Geschirrtuch ausbreiten und mit 5 EL Zucker bestreuen. Den fertigen Biskuit sofort auf das Geschirrtuch stürzen und das Backpapier abziehen. Das geht einfacher, wenn man das Backpapier mit einem nassen Tuch befeuchtet 😉

Nun den Biskuit mithilfe des Geschirrtuchs sofort  aufrollen und aufgerollt abkühlen lassen.

Jetzt kann die Füllung vorbereitet werden: Die Erdbeeren waschen, entstielen und in Würfel schneiden und die Creme nach Packungsanleitung (beim nächsten Mal mache ich dir Füllung selbst, versprochen!) vorbereiten. Dabei aber nur die Hälfte des Pulvers verwenden.

Den Biskuit entrollen, mit der Creme bestreichen, dabei aber rechts und links einen 3 cm breiten Rand und unten einen etwa 5cm großen Rand lassen. Unser unterer Rand war zu klein und die Creme ist überall rausgeschwappt 😀

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Dann die Biskuitrolle vorsichtig aufrollen und die unschönen Ränder abschneiden – fertig 🙂

Jetzt kann man die Torte natürlich noch hübsch dekorieren – mit Sahnetuffs, Erdbeeren, Puderzucker und, wer welche hat, übrig gebliebenen Macaronschalen.

Die Torte war wirklich schnell gebacken und unheimlich lecker. Die werde ich bestimmt bald noch mal backen. Vielleicht ja mit Himbeeren oder einer Zitronencreme oder oder oder…

Liebe Grüße ❤

Eure Leni

Lavendel-Macarons

Morgen fahren mein Freund und ich für eine Woche in den Urlaub. Und zwar geht es mal wieder in mein geliebtes Südfrankreich 🙂 Um euch an meiner Urlaubsvorfreude teilhaben zu lassen, habe ich für euch den Geschmack Südfrankreichs in Form von Macarons eingefangen: Lavendel-Macarons mit einem Kern aus Aprikosenmarmelade.

Der Geschmack von Lavendel ist zugegeben am Anfang etwas ungewöhnlich. Aber alle, die den Duft von Lavendel mögen, sollten Lavendel unbedingt auch einmal im Essen ausprobieren. Ich bin ganz begeistert 🙂

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Zutaten:

  • 45g geschälte gemahlene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 36g Eiweiß
  • 10g Zucker
  • Lebensmittelfarbe in Form von Pulver oder Paste, keine flüssige!

Aus diesen Zutaten wie hier beschrieben Macaronschalen backen.

Für die Füllung:

  • 1 TL getrocknete Lavendelblüten
  • 30g Sahne
  • 60g weiße Schokolade
  • etwas Aprikosenmarmelade

Die Lavendelblüten mit der Sahne einmal kurz aufkochen und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Die Schokolade hacken, die Sahne noch einmal aufkochen lassen und durch ein Sieb über die Schokolade gießen. So landen keine Lavendelblüten, sondern nur das leckere Aroma in der Schokocrème (dieser Prozess nennt sich übrigens infusionieren^^). Rühren, bis sich die Schokolade vollständig gelöst hat. Jetzt muss die Crème für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank. Dann einmal kräftig aufschlagen, bis sie die Konsistenz von Nutella hat.

Die Crème in einen Spritzbeutel geben und auf die Hälfte der Macaronschalen einen Ring spritzen und in die Mitte dieses Rings etwas Aprikosenmarmelade geben. Nun noch eine zweite Macaronschale obendrauf setzen und voilà – fertig ist Südfrankreich zum Naschen.

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Nun wünsche ich euch ein wunderschönes Pfingstwochenende.

À Bientôt!

Eure Léni ❤

Bunte Baisers

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Habt ihr schon mal von den Meringe Girls aus London gehört? Das sind zwei Frauen, die ihre Jobs hingeschmissen haben und jetzt den lieben langen Tag so hübsche Meringe Kisses in allen möglichen Farben und Geschmäckern herstellen und in ihrem Café und auf Londoner Märkten verkaufen. Mittlerweile haben sie sogar ein weltweit verkauftes Buch veröffentlicht.

Die Geschichte dieser beiden Frauen hat mir so gut gefallen, dass ich diese kleinen Meringe Kisses, Baisertuffs, oder wie auch immer wir sie jetzt nennen wollen, auch mal ausprobieren wollte. Die Baisers, die es im Supermarkt und hier im Schwabenland beim Bäcker als „Schäumle“ gibt, sind von der Konsistenz (zum Glück) ganz anders. Diese sind nämlich eher hart und trocken und stauben ganz fürchterlich, wenn man in sie reinbeißt. Die Meringe Kisses, Baisertuffs, was auch immer, sind aber ganz weich, fast schon wie Marshmallows.

Auch wenn sie ganz spektakulär aussehen, sind die Baisertuffs ganz einfach herzustellen. Ob ihr sie wie ich dreifarbig macht, oder einfach den kompletten Teig in einer Farbe einfärbt, ist ganz allein euch überlassen. Man kann sie auch vor dem Backen mit bunten Streusseln bestreuen und und und. In weiß sind sie aber bestimmt auch ganz hübsch.

Zutaten für 1 Blech voll Tuffs:

  • 30g Eiweiß
  • 60g Zucker
  • Lebensmittelfarbe (Gel)

Diese Angaben sind nur Ungefährwerte. Wiegt einfach euer Eiweiß ab und nehmt die doppelte Menge an Zucker.

Gebt den Zucker in eine mit Backpapier ausgelegte Backform und stellt diese für ca. 5 Minuten in den auf 200° Ober- Unterhitze vorgeheizten Ofen. Das hat den Zweck, dass sich heißer Zucker besser im Eiweiß löst und eine schönere Konsistenz bildet.

In der Zwischenzeit das Eiweiß steif schlagen.

Den Zucker aus dem Ofen nehmen und den Ofen nun auf 100° Ober- Unterhitze runterstellen.

Unter ständigem Rühren nach und nach den Zucker zum Eiweiß geben. Solange rühren, bis der Zucker sich komplett gelöst hat. Das kann schon so 10 Minuten dauern. Einfach ab und zu etwas von der Masse zwischen zwei Fingern reiben. Wenn noch Zuckerkristalle zu spüren sind, muss die Masse noch länger gemixt werden.

Nun nehmt ihr euch einen Einwegspritzbeutel, stülpt diesen um und malt mit einem Pinsel lange Streifen mit einer Gelfarbe eurer Wahl auf. Jetzt wieder vorsichtig zurückstülpen, möglichst ohne dass die Farbe verschmiert und die Baisermasse einfüllen. „>Hier könnt ihr euch anschauen, wie die Meringue Girls das machen.

Jetzt im vorgeheizten Ofen für 5-7 Minuten backen. Die Tuffs sind fertig, wenn sie sich vom Backpapier lösen lassen.

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Die Baisertuffs kann man jetzt entweder alle so aufessen, als Deko auf einen Kuchen setzen, zu einem Nachtisch verarbeiten oder hübsch verpackt verschenken.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Eure Leni

Erdbeer-Torte

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Als ich heute Morgen über den Wochenmarkt gelaufen bin und überall die schönen Erdbeeren gesehen habe, musste ich direkt an diesen leckeren Kuchen denken, den ich letztes Wochenende für meine Mama zu Muttertag gemacht habe.

Der Kuchen besteht aus einem Limettenrührteig, Erdbeeren und einer Crème aus Crème Fraîche und Sahne. Ein richtiger Sommerkuchen  🙂

Mein Freund und ich haben unseren Mamas jeweils einen kleinen Kuchen gemacht. Dafür haben wir das Rezept, so wie es hier steht einfach auf zwei kleine Backformen aufgeteilt. Die Mengenangaben hier sind also entweder für einen großen Kuchen mit 26cm Durchmesser oder zwei kleine mit 18-20cm.

Zutaten

  • 50g Butter
  • 2 Bio-Limetten
  • 3 Eier
  • 330g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100ml Milch
  • 200g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 6 Blatt Gelatine
  • 400g Crème Fraîche
  • 1 EL Honig
  • 200g Sahne
  • 800g Erdbeeren
  • 1 Päckchen roter Tortenguss
  • 225ml Apfelsaft

Den Backofen auf 175° Ober-Unterhitze vorheizen und eine 26er Springform mit Backpapier auslegen.

Die Limetten heiß abspülen und die Schale abreiben. Limetten für später beiseite legen. Eier, 200g Zucker, Vanillezucker und Limettenschale schaumig schlagen. Butter zerlassen und mit der Milch mischen. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und abwechseln mit der Milch-Butter-Mischung unter den Teig rühren. Den Teig in die Form geben und im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen. Abkühlen lassen und aus der Form lösen.

Gelatine in etwas kaltem Wasser einweichen. Crème Fraîche und Zucker verrühren. Limetten auspressen und 40ml vom Saft abmessen. Diesen in einem kleinen Topf mit dem Honig erwärmen. Darin die ausgedrückte Gelatine auflösen. Zunächst einige Löffel der Crème-Fraîche-Mischung unter die Gelatine mischen, dann die Gelatine-Mischung unter die restliche Crème-Fraîche-Mischung rühren. Sahne steif schlagen und unter die Crème heben.

Erdbeeren putzen, vom Grün befreien und halbieren. Einen Tortenring um den Kuchenboden spannen und einige Erdbeerhälften mit der Schnittfläche nach außen von innen an den Tortenring legen. Die restlichen Erdbeeren mit der Schnittfläche nach unten auf dem Boden verteilen. Die Crème darüber geben und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Den Tortenguss nach Packungsanleitung mit den restlichen 30g Zucker, dem restlichen Limettensaft und dem Apfelsaft herstellen und auf der Crème verteilen. Jetzt muss der Kuchen noch einmal für 30 Minuten in den Kühlschrank und fertig ist er 🙂

Den Kuchen werde ich ganz bestimmt bald noch einmal backen. Die Erdbeerzeit dauert ja zum Glück noch ein bisschen.

Liebe Grüße,

Eure Leni ❤

Let’s celebrate!

Heute gibt es einen Grund zu feiern: Mein kleiner Blog hat mittlerweile schon über 10.000 Klicks erreicht 🙂 Bei der Gelegenheit wollte ich mich einfach mal bei euch bedanken! Ich freue mich immer wahnsinnig über euer liebes Feedback und kann es immer kaum glauben, wenn jemand meine Rezepte nachbackt und sich dann bei mir meldet. Mittlerweile habe ich schon zu fast jedem meiner Rezepte auf irgendeine Weise (Facebook, hier auf dem Blog, oder am liebsten natürlich persönlich) von jemandem gehört, der es nachgebacken hat und es gut fand. Und genau aus dem Grund mache ich diese Blog ja – um euch das Leben zu versüßen 🙂 Deshalb gibt es heute ein ganz großes Dankeschön und zur Feier das Tages ein mega leckeres Rezept für euch: Marzipan-Macarons ❤

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Zutaten für die Schalen:

  • 45g geschälte gemahlene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 36g Eiweiß
  • 10g Zucker
  • Lebensmittelfarbe in Form von Pulver oder Paste, keine flüssige!
  • bunte Zuckerperlen

Die Macarons wie hier beschrieben zubereiten. Ich habe für das Türkis mal wieder die Pulverfarben von Brauns Heitmann benutzt, die es ganz günstig in fast jedem Supermarkt gibt. Ich habe für die Farbe grün und blau gemischt, bis mir die Farbe gefallen hat.

Nach der 30minütigen Trockenzeit der Macarons habe ich auf die Hälfte der Schalen Zuckerperlen gegeben und die Macarons dann ganz normal gebacken.

Für die Füllung:

  • 80g Marzipanrohmasse
  • 40g Puderzucker
  • ca 2 EL Flüssigkeit (ich habe Vanilleextrakt genommen, Rum, oder mit Wasser verdünnter Sirup geht aber auch gut. Nehmt einfach was euch schmeckt)

Marzipan, Puderzucker und die Flüssigkeit mit dem Mixer so lange verrühren, bis eine streichbare Masse entsteht. Ist sie zu flüssig, mehr Puderzucker dazugeben, ist sie zu fest einfach etwas mehr Flüssigkeit unterrühren.

Die Creme auf die Hälfte der Macaronschalen geben und mit einer anderen Macaronschale (mit Zuckerperlen) abdecken. Fertig 🙂

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Die Zuckerperlen auf den Macarons gefallen mir besonders gut. Werde ich jetzt bestimmt öfter machen.

Liebe Grüße und noch einmal ein großes Merci ❤

Eure Leni

Gâteau au Chocolat

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Dieser saftige und ultraschokoladige Kuchen ist mein absoluter Lieblingskuchen. Der einzige Grund, warum er es bisher noch nicht auf den Blog geschafft hat, ist der, dass er jedes Mal, als ich ihn gebacken habe, schon aufgegessen war, bevor ich Fotos machen konnte.

Als mein Freund und ich letztes Jahr an Pfingsten Urlaub in Saint Tropez gemacht haben, haben wir in der berühmt-berüchtigten Bäckerei La Tarte Tropezienne diesen Kuchen gekauft. Und der erste Bissen war eine Offenbarung – hyperschokoladig, außen knusprig und innen ganz samtig weich ❤ Obwohl ein Stück gefühlte 1 000 000 Kalorien hatte (die Stücke waren auch seeehr groß), war der Kuchen in dem Urlaub unser liebstes Strandproviant. Neben Macarons von Ladurée versteht sich. Hach, Frankreich ist so schön…

Als wir aus dem Urlaub zurück waren, habe ich mich natürlich sofort auf die Suche nach einem guten Rezept gemacht. An ein Leben ohne diesen gâteau au chocolat war schließlich nicht mehr zu denken. Mein Rezept schmeckt auch genau wie das Original. Der einzige Unterschied ist die Größe. Mein Kuchen ist nur etwa halb so hoch, was aber den Vorteil hat, dass man mit einem Stück Kuchen im Bauch nicht gleich auf den Meeresgrund absinkt 😉

Da euch nun sicherlich das Wasser im Mund zusammenläuft habe ich hier das Rezept für euch.

Zutaten

  • 200g Zartbitterschokolade
  • 200g gesalzene Butter (oder normale Butter + 1/4 TL Salz)
  • 100g brauner Zucker
  • 150g Puderzucker
  • 5 Eier
  • 1 EL Speisestärke

Die Schokolade in Stücke brechen und über dem Wasserbad schmelzen. Die Butter darin schmelzen lassen und in einer großen Schüssel mit den zwei Zuckersorten verrühren. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

Ein Ei nach dem anderen unter den Teig rühren und zum Schluss noch die Speisestärke unterrühren.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26cm) füllen und im auf 180° Ober-Unterhitze vorgeheizten Backofen ca 25min backen. Stäbchenprobe nicht vergessen 😉

Besonders hübsch wird der Kuchen, wenn man ihn noch mit Puderzucker bestäubt.

Und habt ihr’s gemerkt? Das Rezept kommt ganz ohne Mehl aus und ist daher sogar glutenfrei. Richtig gesund diese Schokobombe 🙂

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Als ich den Kuchen zum ersten Mal gebacken hatte, ist mein Freund mitten in der Nacht in die Küche, um noch ein Stückchen zu essen, obwohl wir beide nie nachts etwas essen. So lecker ist der Kuchen 🙂

Liebe Grüße,

Eure Leni ❤

Smart Cookies

Diese Woche hat das Sommersemester angefangen. Kaum sind die ersten Tage Uni überstanden brauche ich schon Nervennahrung. Beim Lernen knabber ich total gerne Schoko-Cookies. Am besten mit weißer und dunkler Schokolade und am liebsten noch warm. Ist ja klar 😉 Und damit die Kekse nicht nur lecker sind, sondern auch noch zum Lernen motivieren, gibt es heute Smart Cookies.

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Der Begriff „Smart Cookie“ lässt sich gar nicht so einfach ins Deutsche übersetzen. Als Pendant fällt mir nur „Käpsele“ ein und das ist auch kein Deutsch, sondern Schwäbisch. Kennt ihr eine bessere Übersetzung?

Unter der Nerdbrille und dem süßen Grinsen versteckt sich meine allerliebsten Cookies. Die Zutaten hat man eigentlich immer da und geschmacklich sind sie ungefähr so wie die, die es bei Subway gibt. Statt Schokolade können auch sehr gut Nüsse, getrocknete Cranberrys, Smarties oder oder oder in den Teig gegeben werden. Seid kreativ 😉

Zutaten für 24 Kekse:

  • 150g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Stärkemehl
  • 1/4 TL Salz
  • 90g geschmolzene Butter
  • 110g brauner Zucker
  • 50g weißer Zucker
  • 1 Ei
  • 2-3 TL Vanilleextrakt (alternativ tut’s auch Vanillezucker)
  • 100g grob gehackte weiße und dunkle Schokolade (oder Nüsse, Smarties…)

Mehl, Natron, Stärkemehl und Salz mischen und beiseite stellen.

In einer separaten Schüssel die geschmolzene Butter mit den zwei Zuckersorten und dem Vanilleextrakt ca. 1 Minute lang mixen. Das Ei dazugeben und noch einmal kurz durchmixen. Nun die Mehlmischung dazugeben und nur so lange mixen, bis alles gleichmäßig vermengt ist. Jetzt noch die Schokostückchen unterheben und den Teig für 30min in den Kühlschrank stellen.

In der Zeit den Ofen auf 160° Ober-Unterhitze vorheizen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech 12 walnussgroße Teighäufchen setzen. Die Cookies für 9min backen und auf dem Blech ein wenig abkühlen lassen bevor sie zum Abkühlen auf ein Kuchengitter (oder Teller) kommen.

Für die Nerdbrillen habe ich mir diese Vorlage ausgedruckt und in eine Klarsichtfolie gesteckt. Dann habe ich ca. 10g Schokolade geschmolzen und mir aus Butterbrotpapier einen kleinen Spritzbeutel gebastelt und vorne ein kleines bisschen von der Spitze abgeschnitten. So können die Konturen der Brillen mit der Schokolade nachgemalt werden. Die Schokobrillen müssen jetzt so lange in den Kühlschrank bis sie fest sind. Dann kann eine nach der anderen vorsichtig mit einem Messer gelöst und auf die Cookies gelegt werden. Die Brillen schmelzen leider sehr schnell. Deswegen musste ich die Folie mit den Brillen andauernd wieder in den Kühlschrank legen, damit sie fest werden. Am Ende noch Augen und einen Mund aus Schokolade malen – fertig sind die Smart Cookies 🙂

Wem das aber zu viel Arbeit ist, der kann die Brillen einfach weglassen und hat trotzdem mega leckere Cookies 😛

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Diese Cookies sind auch perfekt für meine Cookie-Dough-Macarons. Noch ein Grund, diese leckeren Cookies zu backen 😉

Liebe Grüße,

Eure Leni (und die Smart Cookies)

Macarons à la pistache

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Vor vielen, vielen Jahren, als Macarons in Deutschland noch recht unbekannt und schwer zu finden waren (na gut, so lange ist es noch nicht her, es war 2010), sind mein Freund und ich nach dem Abi mit dem TGV für ein paar Tage nach Paris abgezischt. Dort haben wir uns, nachdem wir unsere Koffer ins Hotel gebracht haben, sofort auf die Suche nach einer Pâtisserie gemacht um diese kleinen runden Dinger zu probieren. Da wir noch nicht wussten, ob sie uns überhaupt schmecken haben wir erst einmal nur zwei Stück gekauft: pistache für mich und café für ihn. Und oh mon Dieu! die Dinger waren gut.

Warum ich seitdem noch nie Pistazien-Macarons gemacht habe, kann ich mir eigentlich gar nicht erklären. Am Wochenende war ich in Stuttgart auf der Slowfood Messe und habe dort an ganz vielen Ständen Pistaziencrème gesehen. Mit so einer Crème lässt sich ganz einfach eine leckere Macaronfüllung herstellen. Natürlich geht das auch mit ganz normalen Pistazien, aber diese müsste man erst einmal fein malen um dann eine Paste herzustellen. Und das war mir irgendwie immer zu viel Arbeit. So eine Pistaziencrème gibt es übrigens auch im Supermarkt (wie zum Beispiel diese hier).

Zutaten

  • 45g geschälte gemahlene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 36g Eiweiß
  • 10g Zucker
  • grüne Lebensmittelfarbe in Form von Pulver oder Paste, keine flüssige!

Aus diesen Zutaten wie hier beschrieben Macarons backen.

Für die Füllung

  • 30g Butter
  • 40g Puderzucker
  • 2-3 TL Pistaziencrème

Butter und Puderzucker schaumig schlagen. 2-3 TL Pistazienpaste dazugeben und noch einmal aufschlagen – fertig ist die Füllung.

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Mein Freund findet sogar, dass das die besten Macarons sind, die ich je gemacht habe 🙂

Viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Leni ❤

Rhabarber-Macarons

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Und weiter geht es mit meiner Rhabarber-Liebe ❤ Dieses Mal habe ich aus meinem derzeitigen Lieblingsobst, das wohl aus biologischer Sicht gar kein Obst sondern ein Gemüse ist (wieder was gelernt^^) eine Füllung für Macarons gemacht. Mein nächstes Rezept wird aber ganz bestimmt mal wieder etwas ohne Rhabarber sein, versprochen 😉

Jasmin von Bake a Wish hat mir dafür extra die grüne Pastenfarbe von Staedter bestellt, obwohl sie die gar nicht in ihrem Sortiment hat und mir diese kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt. Merci beaucoup an dieser Stelle 🙂 Mein letzter Versuch, grüne Macarons zu backen ist leider ganz schön in die Hose gegangen. Nach dem Backen waren die Macarons nämlich weiß und nicht grün :/ Die Farbe hat jetzt aber wunderbar funktioniert. Dann kann ich jetzt also auch endlich Pistazien-Macarons ausprobieren.

Für meine zweifarbigen Makrönchen habe ich einfach eine Ladung grüne Macarons und eine Ladung rote gebacken. Da Rhabarber so schön grün-rot ist wollte ich die Macarons auch in genau diesen Farben machen. Ob ihr auch zwei Farben macht oder euch für eine entscheidet liegt ganz bei euch.

Zutaten:

  • 45g geschälte gemahlene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 36g Eiweiß
  • 10g Zucker
  • grüne und/oder rote Lebensmittelfarbe (Paste oder Pulver)

Macarons aus diesen Zutaten wie hier beschrieben zubereiten.

Für die Füllung:

  • 100g Rhabarber (ich geb gerne ein paar Erdbeeren dazu, das gibt noch ein bisschen Süße)
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Stärkemehl
  • 25g Sahne
  • 60g weiße Schokolade

Rhabarber (und Erdbeeren) putzen und in kleine Stücke schneiden. Mit dem Zucker in einen Topf geben und weich kochen. Stärkemehl mit Wasser verrühren und zum Rhabarber geben. Einmal aufkochen und abkühlen lassen.

Für die Füllung brauchen wir 40g feines Rhabarberpüree. Dafür ungefähr 50g Kompott durch ein feines Sieb streichen.

Schokolade hacken und in eine kleine Schüssel geben. Sahne und Fruchtpüree einmal aufkochen lassen und über die Schokolade gießen. So lange rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist und dann ab in den Kühlschrank damit. Die kalte Schokomasse mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel aufschlagen, bis sie fester wird und die Konsistenz von Nutella hat. Jetzt können die Macarons damit gefüllt werden.

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So, das war es jetzt erst einmal mit meinem Rhabarberwahn 😀

Leibe Grüße,

Eure Leni