Ombré Macarons

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Sommer, Sonne, Sonnenschein – was kann schöner sein? Da fällt einem kaum etwas ein, außer vielleicht ein Tortenstammtisch mit dem Motto Beach Party. Genau diesen haben wir gestern in Jasmins Laden Bake a Wish in Esslingen abgehalten. Es gab lauter fruchtige Sommerdrinks und Cocktails, luftig-leichte Cheesecakes mit verschiedenen Fruchttoppings, einen Melonenkuchen und und und 🙂

Von mir gab es passend zum Motto Kokos-Macarons mit maritimer Deko. Die Idee, Macarons mit Puderfarbe einen Ombrélook zu verpassen habe ich von dem Blog ohsprinkles. Die Seite ist richtig schön, schaut sie euch auf jeden Fall mal an 😉

Zutaten für ~30 Macarons:

Die Schalen

  • 100g geschälte gemahlene Mandeln
  • 100g Puderzucker
  • 2 x 40g Eiweiß
  • 100g Zucker
  • 37ml Wasser
  • blaue Lebensmittelfarbe (Pulver oder Paste)

Mandeln und Puderzucker mischen und in einem Blender oder einer Kaffeemühle noch einmal mahlen. Durch ein Sieb geben und große Stücke, die nicht durch das Sieb gehen noch einmal mahlen. 40g Eiweiß dazugeben und gut verrühren. Die Masse soll ungefähr die Konsistenz von Marzipanrohmasse haben.

Zucker und Wasser in einen kleinen Topf geben und mit einem Zuckerthermometer auf 115° erhitzen. Sobald der Zuckersirup 110° erreicht hat kann die zweite Portion Eiweiß aufgeschlagen werden. Den Zuckersirup in einem dünnen Strahl zum Eiweiß gießen und die Masse solange weitermixen, bis sie kühl ist und glänzt. Das dauert ca. 8 Minuten. Nun kann die Lebensmittelfarbe untergerührt werden.

Einen Teil der Eiweißmasse zur Mandelmasse geben und unterheben. Den Rest dazugeben und mit einem Teigschaber in kreisenden Bewegungen beide Teige miteinander vermischen. Der Teig muss nun so lange gerührt werden, bis er glänzt und der Teig wie flüssiger Honig vom Teigschaber fließt. Das ist leider der Punkt, an dem am meisten schief gehen kann. Wird der Teig nicht lange genug gerührt, bleibt zu viel Luft im Teig und die Macarons platzen beim Backen auf oder bekommen Risse. Also lieber ein Paar Extrarunden rühren.

2 Bleche mit Silpat (mit Backpapier geht es auch, die Macarons werden jedoch nicht ganz so perfekt rund) auslegen und ca. 3cm große Kreise spritzen. 30 Minuten trocknen lassen und im auf 140° Ober-Unterhitze vorgeheizten Ofen nacheinander für 14min backen.

Die Deko

  • dunkelblaue Puderfarbe
  • großer weicher Pinsel
  • Silikonform für Meerestiere (gibt es bei Amazon)
  • 50g orangener Fondant

Da nur die Oberschalen der Macarons hübsch sein sollen, müssen wir nur die Hälfte der Schalen dekorieren. Für den Ombrélook mit einem weichen Pinsel etwas Puderfarbe aufnehmen und auf den äußeren Rand der Macarons auftupfen. Nach innen verblenden – schwupps schon ist es fertig 🙂

Ein paar der Macarons habe ich außerdem noch mit Seepferdchen, Muscheln, Krebsen und Fischen dekoriert. Dafür habe ich etwas Fondant in eine entsprechende Silikonform gedrückt, antrocknen lassen, den überstehenden Fondant mit einem scharfen Messer entfernt und vorsichtig aus der Form gelöst. Gans easy 😉

Die Füllung

  • 100g weiße Schokolade
  • 50g Sahne
  • 1 EL Kokosnusssirup

Die Schokolade fein hacken. Sahne einmal aufkochen lassen und über die Schokolade gießen. Rühren bis es keine Klümpchen mehr gibt und im Kühlschrank 30min abkühlen lassen. Die Creme mit dem Mixer aufschlagen, bis sie hell und cremig ist und zuletzt den Sirup unterrühren. Die Macarons damit füllen.

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Auf diese Weise lassen sich natürlich Ombré-Macarons in jeder erdenklichen Farbe herstellen. In lila habe ich sie auch schon gemacht 😉

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken und einen wunderschönen Sommer!

Eure Leni ❤

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Marmor-Kekse

Marmor liegt ja grade voll im Trend. Klar, dass es nicht lange dauert, bis sich solch ein Trend auch in der Backwelt bemerkbar macht. Aber nein, ich rede hier nicht vom guten alten Marmorkuchen, sondern von bunt marmoriertem Zuckerguss, der auf Kuchen, Keksen und Macarons gefunden werden kann.

Für den Anfang habe ich das mal mit leckeren Orangenkeksen ausprobiert. Super lecker und super schön, wie ich finde. Und gar nicht so aufwendig, wie es vielleicht scheint. Um ca. 40 Kekse zu dekorieren habe ich etwa 30min gebraucht. Kleiner Aufwand aber großer Effekt 😉

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Orangenkekse mit Marmorguss

Für die Kekse habe ich mein Standard-Keksrezept und die Schale einer frisch aus Mallorca importierten Orange vermischt und raus gekommen sind wunderbar aromatische Kekse, die mir gleich wieder ein Stückchen Urlaubsstimmung bringen.

Zutaten für ca. 1 Blech Kekse:

  • 125g Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Ei
  • 250g Mehl
  • abgeriebene Schale einer Bio-Orange

Die Zutaten zu einem Teig verkneten und im Kühlschrank etwa 1 Stunde ruhen lassen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5cm dick ausrollen und Kekse ausstechen. Im auf 175° Ober- Unterhitze vorgeheizten Ofen ungefähr 10min backen.

Während die Kekse abkühlen kann das Icing zubereitet werden:

  • 1 Eiweiß
  • 250g Puderzucker
  • 20ml Wasser
  • verschiedene Lebensmittelfarben
  • Pinsel

Das Eiweiß steif schlagen und dabei nach und nach den Puderzucker dazugeben. Zuletzt das Wasser unterrühren. Das Icing in eine flache Schüssel füllen.

Für den Marmoreffekt braucht ihr verschiedene Lebensmittelfarben. Ich habe Türkis, Blau, Grün und Gelb genommen. Nehmt mit einem Pinsel etwas Farbe auf und zieht Streifen in das Icing. Macht das mit verschiedenen Farben und taucht dann einen Keks in das Icing. Lasst den Überschuss abtropfen und wiederholt diesen Prozess mit allen Keksen.

Das Ganze könnt ihr euch hier auch in einem Video ansehen.

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Ein paar Kekse habe ich noch mit Pearl Dust bestaubt. Silberpuder wäre bestimmt auch sehr schön.

Viel Spaß beim Nachbacken ❤

Eure Leni

 

Watercolour Macarons

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Noch einmal schlafen, dann kommt mein Backbuch in die Läden 🙂 🙂 🙂

Um die letzten Stunden Wartezeit totzuschlagen und natürlich um den morgigen Tag mit dem entsprechenden Gebäck feiern zu können, habe ich heute mal wieder ganz besondere Macarons gemacht.

Ob ihr die Macarons hierfür nach der französischen oder der italienischen Methode macht, ist ganz euch überlassen. Nehmt einfach die Variante, die euch besser liegt. Wichtig ist nur, dass vor dem Backen kein Farbstoff in den Teig kommt. Die Macarons sollen also so weiß wie möglich sein.

Materialien:

  • weiße Farbe zum Bemalen von Lebensmitteln (z.B. von Wilton)
  • lila Gelfarbe (z.B. Purple von Rainbowdust)
  •  dunkelrote Gelfarbe (z.B. Claret von Rainbowdust)
  • Pinsel
  • ein Glas mit Wasser
  • Küchenpapier

20160117_140140Zunächst aus der weißen Farbe und den Gelfarben verschiedene Farbtöne mischen. Ich habe mit einem hellen Rosa, einem mittleren Pink und einem dunklen Lila angefangen. Je nachdem, wie intensiv ihr die Farben möchtet, könnt ihr immer wieder etwas weiß oder etwas von den Gelfarben dazugeben. Drei Farben reichen völlig aus, um den marmorierten Farbverlauf zu erzielen.

 

 
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Mit welchem Farbton ihr anfangt ist ganz egal. Einfach einen Teil des Macarons damit bemalen, den Pinsel auswaschen und auf dem Küchenpapier trockentupfen. Im Gegensatz zu unserer Farbe kann Wasser die Oberfläche der Macarons schnell aufweichen.

 

 

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Dann kommt die zweite Farbe ins Spiel: Zunächst einfach die Farbe auf den Macaron tupfen und dann die Übergänge mit dem Pinsel verwischen.

 

 

 

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Genauso verfahren wir auch mit der dritten Farbe. Natürlich kann man nun mit den übrigen Farben noch ein paar Akzente setzen, aber meistens war ich nach der ersten Runde schon voll und ganz zufrieden mit dem Watercolour-Effekt.

 

 

Um dem Ganzen noch eine Krone aufzusetzen, habe ich noch kleine Eiffeltürmchen aus Fondant gezaubert ❤ Dafür habe ich grauen Fondant und diese Silikonform benutzt. Einfach etwas Fondant in die Vertiefungen der Form drücken, Form kurz ins Eisfach legen, überstehenden Fondant mit einem scharfen Messer entfernen und Eiffeltürme aus der Form lösen – fertig 🙂

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Ich hoffe, euch gefällt diese Technik und wenn ihr Lust auf noch mehr Ideen habt, um Macarons noch schöner zu machen – dann kann ich euch nur mein Buch empfehlen 😉 Das ist übrigens soweit das einzige, das sich auf dekorative Macarons spezialisiert.

Liebe Grüße,

Eure Leni

Spekulatius-Macarons

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Pünktlich zum zweiten Advent habe ich heute Macarons mit Spekulatiuscreme für euch. Auf die Idee hat mich Jasmin von Bake a Wish gebracht. Sie hat nämlich vor kurzem ein Rezept für eine Schokotorte mit Spekulatiusfüllung veröffentlicht.

Die Spekulatiuscreme, die ich verwendet habe ist leider nicht selbst gemacht, aber so unverschämt lecker, dass ich sie löffelweise einfach so essen könnte. Da herrscht wirklich Suchtgefahr 😉 Und so sind die Macarons auch noch schneller hergestellt.

Die hübsche Deko war auch ruckzuck fertig – vorausgesetzt man hat den passenden Ausstecher da. Falls nicht, könnt ihr ihn in Esslingen bei Jasmin kaufen 😉

Zutaten:

  • 75g geschälte gemahlene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 30g + 30g Eiweiß
  • 15g Zucker
  • 75g Zucker
  • 25ml Wasser
  • 100g Spekulatiuscreme (z.B. von Rewe Feine Welt oder Lotus)
  • 50g Marzipan
  • grüne Lebensmittelpaste (z.B. Holly Green von sugarflair)
  • Stechpalmenausstecher
  • rote Zuckerperlen
  • Zuckerkleber

Mandeln und Puderzucker mischen und in einem Blender oder einer Kaffeemühle noch einmal mahlen. Durch ein Sieb geben und große Stücke, die nicht durch das Sieb gehen noch einmal mahlen.

30g Eiweiß mit dem Mixer aufschlagen, 15g Zucker dazugeben und solange mixen, bis ein fester Eischnee entsteht.

Wasser und Zucker in einem kleinen Topf so lange erhitzen, bis der Sirup 110° erreicht. Für diesen Schritt benötigt ihr ein Küchenthermometer. Den heißen Sirup sofort in einem dünnen Strahl und unter ständigem Rühren zum Eischnee gießen. Diese “italienische Meringue” ca. 10 Minuten auf höchster Stufe mixen, bis die Masse kalt und glänzend ist.

In der Zwischenzeit die übrigen 30g Eiweiß mit der Mandel-Puderzucker-Mischung verrühren. Nach Belieben Lebensmittelfarbe dazugeben und noch einmal gut verrühren.

Einen Teil der Eiweißmasse zur Mandelmasse geben und unterheben. Den Rest dazugeben und mit einem Teigschaber in kreisenden Bewegungen beide Teige miteinander vermischen. Der Teig muss nun so lange gerührt werden, bis er glänzt und der Teig wie flüssiger Honig vom Teigschaber fließt. Das ist leider der Punkt, an dem am meisten schief gehen kann. Wird der Teig nicht lange genug gerührt, bleibt zu viel Luft im Teig und die Macarons platzen beim Backen auf oder bekommen Risse. Wird er zu lange gerührt, gehen sie nicht auf.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech ca. 3cm große Kreise spritzen. 30 min bei Zimmertemperatur ruhen lassen und anschließend im auf 140° Ober- Unterhitze vorgeheizten Ofen für 13-16 min backen.

Die Macarons nun mit der fertigen Spekulatiuscreme füllen und den Rest der Creme heimlich naschen 😉 Die Spekulatiuscreme lässt sich am besten verarbeiten, wenn sie auf Raumtemperatur ist.

Für die Deko Marzipan mit ein wenig Lebensmittelfarbe grün färben. Sollte das Marzipan dabei zu klebrig werden, einfach etwas Puderzucker unterkneten. Zwischen zwei Lagen Folie (dann klebt es nicht so) dünn ausrollen und ca. 60 kleine Blätter ausstechen. Auf jedem Macaron 3 Blätter mit etwas Zuckerkleber anbringen und rote Zuckerperlen in die Mitte setzen – fertig 🙂

Ich hoffe ihr backt dieses wahnsinnig leckere Rezept nach und habt genauso viel Freude mit den hübschen Dingern wie ich 🙂

Eure Leni ❤

Chai-Macarons

 

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Passend zum weißen Winterwonderland vor meinem Fenster habe ich heute Chai-Macarons mit Schneeflockendeko für euch. So sehen die Macarons gleich noch viel hübscher aus 🙂

Dieses Mal habe ich eine andere Methode Macarons zu backen ausprobiert. Naja, ausprobiert habe ich sie schon öfters, aber bisher ist jeder Versuch in einer Katastrophe geendet. Dieses Mal hat es aber endlich geklappt. Woran es lag, dass es nie geklappt hat, kann ich nicht sagen. Macarons sind ja bekanntlich kleine Diven 😉

Die Methode, die ich sonst immer verwende nennt sich in Fachkreisen auch „französische Meringue“. Heute habe ich aber die „italienische Meringue“ ausprobiert.

Die Hauptunterschied ist für mich, dass die italienische Meringue einige Arbeitsschritte mehr bracht. Man muss beispielsweise einen Zuckersirup kochen, der zwischen 110° und 113° hat, was voraussetzt, dass man ein Zuckerthermometer zuhause hat, man benötigt eine Küchenmaschine, da man das Eiweiß mindestens 10 Minuten auf höchster Stufe schlagen muss und das mit einem Handrührer schon sehr mühsam ist und die Macarons mit der italienischen Meringue bekommen nicht den Glanz, den sie mit der französischen Meringue bekommen, sondern sind eher matt. Ich habe für diese Variante ungefähr doppelt so lange gebraucht, wie für die französische Variante.

Der große Vorteil, für den es sich lohnt, den ganzen Aufwand zu betreiben ist jedoch der, dass sie zu 100% so werden wie bei Ladurée und den anderen großen Namen (vorausgesetzt sie gelingen^^). Und geschmacklich sind diese Macarons wirklich eine Offenbarung 😮

Ob es sich lohnt, diesen ganzen Mehraufwand zu betreiben, wenn man mit der französischen Version ja auch super leckere Macarons bekommt, muss jeder für sich entscheiden. Ich werde die nächsten Wochen noch ein wenig mit der italienischen Version experimentieren, bis ich für mich sagen kann, was ich bevorzuge. Nun aber zum Rezept 😉

Zutaten:

  • 75g geschälte gemahlene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 30g + 30g Eiweiß
  • 15g Zucker
  • 75g Zucker
  • 25ml Wasser
  • Lebensmittelfarbe (am besten eignen sich Pasten)

Maneln und Puderzucker mischen und in einem Blender oder einer Kaffeemühle noch einmal mahlen. Durch ein Sieb geben und große Stücke, die nicht durch das Sieb gehen noch einmal mahlen.

30g Eiweiß mit dem Mixer aufschlagen, 15g Zucker dazugeben und solange mixen, bis ein fester Eischnee entsteht.

Wasser und Zucker in einem kleinen Topf so lange erhitzen, bis der Sirup 110° erreicht. Für diesen Schritt benötigt ihr ein Küchenthermometer. Den heißen Sirup sofort in einem dünnen strahl und unter ständigem Rühren zum Eischnee gießen. Diese „italienische Meringue“ ca. 10 Minuten auf höchster Stufe mixen, bis die Masse kalt und glänzend ist.

In der Zwischenzeit die übrigen 30g Eiweiß mit der Mandel-Puderzucker-Mischung verrühren. Nach Belieben Lebensmittelfarbe dazugeben und noch einmal gut verrühren.

Einen Teil der Eiweißmasse zur Mandelmasse geben und unterheben. Den Rest dazugeben und mit einem Teigschaber in kreisenden Bewegungen beide Teige miteinander vermischen. Der Teig muss nun so lange gerührt werden, bis er glänzt und der Teig wie flüssiger Honig vom Teigschaber fließt. Das ist leider der Punkt, an dem am meisten schief gehen kann. Wird der Teig nicht lange genug gerührt, bleibt zu viel Luft im Teig und die Macarons platzen beim Backen auf oder bekommen Risse. Wird er zu lange gerührt, gehen sie nicht auf.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech ca. 3cm große Kreise spritzen. 30 min bei Zimmertemperatur ruhen lassen und anschließend im auf 140° Ober- Unterhitze vorgeheizten Ofen für 13-16 min backen.

Chai-Füllung:

  • 50g Butter
  • 50g Puderzucker
  • 1-2 TL Chai-Latte-Pulver

Alle Zutaten vermischen und mit dem Mixer aufschlagen, bis eine streichfähige Crème entsteht. Die Macarons damit füllen.

Für die Deko habe ich weißen Fondant dünn ausgerollt und mit einem Ausstecher kleine Schneeflocken ausgestochen und auf die fertigen Macarons gelegt.

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So, ich muss jetzt dringend raus in den Schnee und wünsche euch ein schönes Wochenende!

Eure Leni ❤

Tortenstammtisch numéro 4

Gestern fand schon zum vierten Mal unser toller Tortenstammtisch in Jasmins Lädchen Bake a Wish statt. Nachdem wir letztes Mal so tolle Schürzen genäht haben, hat Jasmin uns dieses Mal einen Fondant-Kurs gegeben. Unter ihrer Anleitung haben wir einen zuckersüßen Hund als Cake-Topper (meiner hat einen Hasenohr-Haarreif ❤ ), verschiedene Blumen, Cupcake-Aufleger und und und gemacht. Am Ende hat sie uns sogar noch die besten Tricks, wie man eine Torte perfekt mit Fondant einkleidet gezeigt. Das werde ich auf jeden Fall bald ausprobieren!

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Die kleinen weißen Blumen mit den filigranen Blättern haben es mir richtig angetan. Um sie herzustellen braucht man gerade mal eine Schere und einen Zahnstocher.

DSCN2529Meinen Cupcake-Aufleger hab ich leider über Nacht in der Dose gelassen. Jetzt weiß ich auch, dass Fondant-Deko matschig wird, wenn man sie luftdicht aufbewahrt 😀

Wenn ihr nun auch lernen wollt, wie man richtig mit Fondant umgeht und so schöne Blumen und Dekorationen herstellt, könnt ihr das in einem Kurs in Jasmins Laden lernen. Hier findet ihr immer die aktuellen Kurstermine.

An der Stelle noch einmal Danke für den tollen Nachmittag und die Geduld die du mit uns hattest 😉 Es hat riesiegen Spaß gemacht und ich habe richtig viel gelernt!

Und natüüürlich haben wir nicht nur gearbeitet, sondern auch ganz viel Kuchen gegessen. Dieses Mal hatten wir so viel zu essen, das hätte locker für zwei Fußballmannschaften gereicht 😀

Diese Schönheit bestehend aus einem Oreo-Boden und Beerenmousse hat Katrin mitgebracht. Die Torte schmeckt richtig nach Sommer 🙂 Davon brauche ich unbedingt das Rezept!

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Ich habe eines meiner Lieblingsrezepte gebacken – einen Lemon Raspberry Cake.

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Das Rezept dazu kommt in den nächsten Tagen 😉

Bis dann!

Eure Leni

Lebkuchen Cakepops

Lebkuchen ist wohl das Gebäck das am allerwenigsten aus der Adventszeit wegzudenken ist. Im Jahr 2012 haben alle Deutschen zusammen über 80.000 Tonnen Lebkuchen verputzt. Das entspricht ungefähr einem Kilo pro Person und das sind zwei dieser Sonne-Mond-und-Sterne-Lebkuchen-Pakete, die es in jedem Supermarkt gibt. Das denkt man gar nicht, oder?

Heute gibt es daher mal eine ganz andere Version unseres geliebten Lebkuchens: Cakepops!

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Zutaten für 20-25 Cakepops:

  • 1/2 Nuss-Rührkuchen (z.B. nach diesem Rezept)
  • 1-2 TL Lebkuchengewürz
  • 2 EL weihnachtliche Marmelade ohne Stückchen (ich habe Kirsch-Marzipan-Marmelade von Schwartau genommen)
  • 200g weiße Kuvertüre
  • bunte Streusel
  • evtl. etwas Fondant und einen Schneeflockenausstecher
  • Cakepop-Stiele
  • Styropor, in das die Cakepops zum Trocknen gesteckt werden können.

Als erstes müsst ihr nach eurem Lieblingsrezept einen Nusskuchen backen und das Lebkuchengewürz unter den Teig rühren. Ihr könnt dabei entweder einen ganzen Kuchen backen und die andere Hälfte essen, oder wie ich es gemacht habe, das Rezept halbieren und in einer kleinen Springform backen.

Den abgekühlten Kuchen mit den Händen zerkrümeln und die Marmelade unterkneten. Dabei erst mit einem Esslöffel anfangen und dann nach und nach mehr Marmelade dazugeben, bis die Masse die Konsistenz von Plätzchenteig hat.

Die Kuvertüre hacken und über dem Wasserbad schmelzen. In der Mikrowelle brennt weiße Kuvertüre leider sehr schnell an.

Während die Kuvertüre langsam schmilzt aus dem Teig etwa 20g schwere Kugeln formen. Einen Cakepop-Stiel nach dem anderen in die Schokolade tauchen und in eine der Kugeln stecken. Ab in den Kühlschrank, damit die Schokolade trocknet und die Kugeln fest mit dem Stiel verbunden sind.

Nun jeden Cakepop in die Schokolade tauchen, überschüssige Schokolade vorsichtig abschütteln und den Stiel in das Styropor stecken, sodass die Cakepops aufrecht trocknen können.

Nun können die Cakepops nach Belieben verziert werden. Einen Teil habe ich mit rosa Zuckerperlen und rosa Schneeflöckchen verziert. Dafür habe ich aus etwas rosa Fondant mit einem Ausstecher kleine Schneeflöckchen ausgestochen. Ich weiß, es gibt keinen rosa Schnee 😉

Einen anderen Teil der Cakepops habe ich mit ganz normalen bunten Streuseln verziert und auf dem Kopf trocknen lassen. So kann man nämlich auch hübsche Cakepops machen, wenn man mal kein Styropor finden kann.

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Die Lebkuchen-Cakepops sind bestimmt auch eine tolle Geschenkidee für Weihnachten, oder? Nett verpackt kann man damit bestimmt vielen eine kleine Freude machen 🙂

Liebe Grüße,

Eure Leni

Macarons à la Fraise aka Sprinkles are a Girl’s Best Friend

Erdbeer Macarons

Eines der schönen Dinge an der Vorweihnachtszeit ist für mich, dass es in den Supermärkten plötzlich Unmengen an Backzutaten und Deko gibt. Als ich die hübschen rosa Nonpareilles (runde Streusel oder Streuselperlen) von Pickerd im Supermarkt gesehen habe, habe ich sofort eine Vision von rosa Macarons mit diesen rosa-pink-weißen Perlen vor Augen gehabt ❤

Als dann Unmengen an Eiweiß von der diesjährigen Plätzchenproduktion übrig waren musste ich die Idee einfach umsetzen 🙂 Gefüllt sind sie dieses Mal mit einer doppelten Portion Erdbeere. Donc des macarons à la fraise.

Zutaten für die Schalen:

  • 70g geschälte gemahlene Mandeln
  • 120g Puderzucker
  • 60g Eiweiß
  • 16g Zucker
  • pinke Lebensmittelfarbe in Pulver- oder Gelform (auf keinen Fall flüssige Farbe)

Die Macaronschalen habe ich wie immer nach diesem Rezept hergestellt und dieses Mal mit etwas pinker Lebensmittelfarbe von Rainbow Dust gefärbt. Nach der 30 minütigen Trockenzeit habe ich die Hälfte der Macarons mit den Nonpareilles bestreut und dann ganz normal gebacken.

Zutaten für die Füllung:

  • 50g Butter
  • 50g Puderzucker
  • Erdbeermarmelade

Wie ich schon angekündigt habe sind die Macarons gleich mit einer doppelten Portion Erdbeere gefüllt. Nämlich mit einer Erdbeerbuttercreme und zusätzlich noch mit purer Erdbeermarmelade.

Für die Buttercreme Butter und Puderzucker ca. 3 Minuten cremig schlagen. 1 EL Erdbeermarmelade durch ein feines Sieb geben sodass ein kernfreies Püree entsteht und unter die Creme rühren. Die Creme habe ich dann in einen Spritzbeutel gegeben und auf die Hälfte der Macarons (also alle ohne Streusel) einen Ring gespritzt. In die Mitte des Rings habe ich dann ungefähr 1/4 TL Erdbeermarmelade gegeben. Dann muss nur noch eine bestreuselte Macaronhälfte obendrauf gesetzt werden und tadaaa – fertig sind die zwar sehr mädchenhaften aber bildhübschen Macarons à la Fraise 🙂

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Diese Erdbeerbuttercreme kann natürlich auch mit allen anderen Marmeladen gemacht werden. So kann man immer schnell eine fruchtige Füllung zaubern ohne lange aus Obst extra ein Püree herzustellen oder ein Kompott zu kochen.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Leni

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Tortenstammtisch und Weihnachtsmacarons

Gestern war endlich wieder Tortenstammtisch. Zum zweiten Mal haben sich Backverrückte aus der Region Esslingen im schönsten Laden der Welt – Bake a Wish – getroffen, um Unmengen an Kuchen, Cupcakes, Macarons und anderen Leckereien zu naschen und in Ruhe zu quatschen. Es war wieder ein richtig schöner Nachmittag und ich habe bestimmt genug Kalorien zu mir genommen, um durch den Winter zu kommen 😀

Jasmin hat für uns Stammtischdamen eine wunderschöne Torte mit zuckersüßem Pinguin-Topper gezaubert. Unter der schönen Deko hat sich ein Carrot Cake versteckt. Das Rezept dazu wird sie auch bald auf ihrer Homepage veröffentlichen.

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Außer der Torte gab es noch Cupcakes von Sandra, eine Himbeertorte von Katriny, Kräppelchen von Julia, wunderschöne Lebkuchen von Tanja, die ich ganz bestimmt nachbacken werde und von mir natürlich Macarons. Hab ich noch etwas vergessen? 😉

Jetzt also zu meinen Macarons. Zur Feier des Tages (und weil ich mich immer über eine Ausrede zum Backen freue) habe ich zwei Sorten gemacht: Vanille und Zimt.

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Die Vanillemacarons habe ich nach diesem Rezept gemacht. Die Schalen habe ich mit blauer Lebensmittelfarbe gefärbt. Vor dem Füllen habe ich die Schalen noch mit hübschen Schneeflocken aufgehübscht. Dafür habe ich 40g weiße Schokolade geschmolzen, in einen kleinen Spritzbeutel gefüllt und eine winzig kleine Ecke vorne abgeschnitten um die Schokolade gut zu dosieren. Das ging wirklich ruckzuck 🙂

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Die Zimtmacarons habe ich nach demselben Rezept gemacht. Statt Vanille habe ich ca 1/4 TL Zimtpulver in die Buttercreme gegeben. Also ganz einfach 😉

Die Schalen habe ich mit einer Pulverfarbe von Rainbowdust gefärbt, die mir die liebe Jasmin zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür 🙂 Eigentlich sind die Puderfarben von Rainbowdust zum Abpudern oder zum Bemalen von fertiger Deko gedacht aber wie ihr seht eignen sie sich auch hervorragend zum Färben von Macaronschalen.

Die Hälfte der Schalen habe ich nach dem Backen noch mit einem Goldspray verschönert. So sehen die Macarons schon richtig weihnachtlich aus 🙂 À propos morgen in einem Monat ist schon Heiligabend…

Liebe Grüße,

Eure Leni

 

Motivtorten

Heute gibt es mal ein bisschen Eye-Candy 🙂

Im Oktober sind immer so viele Geburtstage, dass ich aus dem Kuchenessen gar nicht mehr rauskomme. Für meine Mama und meinen Liebsten habe ich dieses Jahr besonders hübsche Geburtstagstorten gebacken. Da ich ja jetzt weiß, wie einfach man Marshmallow-Fondant selber machen kann, hab ich beide Geburtstagstorten mit Fondant überzogen.

Meine Mama hat eine rosa Torte mit Blumendeko bekommen:

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Als ich mit der Torte zum Auto gelaufen bin hat mich doch tatsächlich ein völlig fremder Mann angesprochen um mir zu sagen wie schön er die Torte findet 🙂

Für meinen Freund habe ich eine Torte in Meer-Optik gemacht. Er ist immer noch ein bisschen traurig, weil wir im Sommer nicht ans Meer konnten und da hab ich mir gedacht ‚Bring ich das Meer doch einfach zu ihm‘ 😉

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Für den Farbverlauf in den Wellen habe ich Fondant in türkis und blau gefärbt und immer wieder untereinander gemischt um die vielen verschiedenen Farbtöne hinzubekommen. Dann hab ich noch aus einem kleinen Stück weißem Fondant eine Haifischflosse gebastelt und oben auf den Kuchen gesetzt. Im Meer gibt es schließlich auch Haie 😉

Was ich ein bisschen schade an Motivtorten finde, ist dass der Kuchen an sich immer sehr fest sein muss und von einer Ganache oder einer Buttercreme eingestrichen werden muss. Einen lockeren Biskuit mit Schokosahne kann man leider nicht unter Fondant verstecken. Aber da muss man eben abwägen, wie viel Wert man auf das schöne Aussehen legt.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig inspirieren 😉

Eure Leni